Rund um die Wachau

Entdeckungen beiderseits der Donau

Wachau-Lesung bei Thalia Wien Landstraße

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen, Menschen

Die Thalia am Beginn der Landstraßer Hauptstraße in Wien, kurz W3 genannt, ist sicherlich eine der schönsten und größten Buchhandlungen in Wien. Dort durften wir unser Buch „Rund um die Wachau“ vorstellen. Mehr als 70 Zuhörer sind gekommen.

Professionell vorbereitet von Mag. Raphael Foltyn ist es ein besonders erfolgreicher Leseabend. Vom Anlegen der Headset-Mikrophone bis zum Aufstellen zusätzlicher Stuhlreihen wegen der zahlreichen Gäste – alles klappt bestens. Bekannte und Freunde geben uns die Ehre, viele ehemalige ORF-Kollegen sind gekommen, von Fritz Orter und Joana Radzyna bis Wolfgang Buchner mit seiner Frau Carina oder Ingeborg Endrödy, Dominik Grünner, Elfi Flossmann mit ihrem süßen Hund Murphy, weiters Kurt Pascher und Robert Stoppacher.

Eine zweite Gruppe der Gäste sind ehemalige Schulkollegen von Franz. Denn Andreas Lischka hat den Abend auch zu einem kleinen Klassentreffen erklärt. Und so kommen etliche Altschotten, die mit Franz die Gymnasiumsbank gedrückt haben. Aber auch uns ganz unbekannte Zuhörer lauschen konzentriert, ersuchen uns anschließend um Unterschriften ins Wachau-Buch und teilen uns mit, dass sie trotz langjähriger Wachau-Kenntnis bei der Lesung etliches Unbekannte erfahren haben. Das freut uns natürlich und wir sind sicher, dass die Betreffenden bei Lektüre des Buches noch viel anderes finden, das sie zuvor nicht wussten.

Nach der Lesung gibt es noch einen Alt-Schotten-Umtrunk in der Bar des nahen Hotels Hilton. Eine feine Abrundung des Abends!

Auszeichnung für Winzerfamilie Komjanc

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Wein

„Wir sind mit dem Gran Premio Noè ausgezeichnet worden!“ Unsere Winzerfreunde Roberto Komjanc und seine Frau Raffaella freuen sich sehr. Die Familie Komjanc, also das Weingut von Vater Alessio Komjanc und seinen Söhnen, sowie das Weingut Simon Komjanc haben einen der renommiertesten Weinpreise von Friaul Julisch Venetien erhalten. Ein toller Erfolg! Wir gratulieren!

Vergangenen Samstag fand diese Verleihung im Nuovo Teatro Comunale in Gradisca d’Isonzo statt. Der Gran Premio Noè wird – im Zusammenwirken des Landes, der Gemeinde Gradisca und der Regional-Vinothek ‚La Serenissima’ – seit 1965 in verschiedenen Kategorien verliehen, für die besten Weine ebenso wie an Weingüter beziehungsweise Persönlichkeiten, die sich um die Weinwelt Friaul Julisch Venetiens besonders verdient gemacht haben. „Quasi un ‚oscar’ alla crème della crème dell’universo enoico regionale“, also quasi ein Oscar für die Creme della Creme der regionalen Weinwelt, so heißt es in der Tageszeitung „Messaggero Veneto“. Die Familie Komjanc, also Vater Alessio und seine Söhne Patrick, Ivan und Roberto, sowie vom anderen Familienzweig Simon Komjanc konnten dieses Jahr von Stefano Cosma, Journalist, Organisator und Direktor des ‚Gran Noè’ die Auszeichnung entgegennehmen.

Die Begründung: die Familie ist seit der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts konstant präsent als Erzeuger qualitätvoller Weine. So wurde bereits 1888 von einer Kommission in Gorizia ein Wein von Florjan Komejanc aus San Floriano mit der maximalen Punktezahl ausgezeichnet. Das Weingut Alessio Komjanc sammelt gegenwärtig regelmäßig Auszeichnungen und ist seit 2015 im renommierten Weinführer ‚Vini d’Italia – Gambero rosso’ vertreten. Der Friulano ist mehrfach preisgekrönt. Und der Malvasia 2016 hat erst vor kurzem die Silber-Medaille bei einer Weinmesse in Kroatien bekommen. Die Zusammenarbeit mit einem der renommiertesten Önologen Italiens, Gianni Menotti, hat das Weingut in seiner Entwicklung stark unterstützt. Das neueste Produkt des Weingutes ist der ‚Bratje’, ein gemischter Satz aus Riesling, Chardonnay und Weißburgunder. Auch er ist wie die anderen Komjanc-Weine ein Erfolg. In Österreich vertreten Roberto Komjanc und seine Frau Raffaella das Weingut regelmäßig beim Friaul-Weintag, den Wolfgang Obermaier im Winter organisiert. Und sie sind auch sonst auf mancher Veranstaltung in Österreich präsent.

Wir gratulieren der Familie Komjanc ganz herzlich zum ‚Gran Premio Noè’ und freuen uns wie viele andere auf viele genussvolle Stunden mit ihren Weinen!

Ein Künstlerehepaar aus Venedig
stellt im Weingut Ferrin aus

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch

Beide stammen aus Venedig, beide schreiben Romane und beide malen qualitätvolle Bilder: Das Künstlerehepaar Federica Ravizza und ihr Ehemann Salvatore Errante Parrino stellt derzeit eine Auswahl von Arbeiten im Weingut Ferrin aus. Sonntag Abend wurde die Ausstellung eröffnet.

Schwungvoll durchschnitt Errante Parino zu Beginn der Vernissage das Band an der Tür und gab so den Weg frei in den Verkostraum, wo seine Bilder und die seiner Frau nun hängen. Ein riesiger Rosenstrauß für Federica gehörte auch zur Eröffnung. Harmonisch fügen sich hier die Frauenfiguren zusammen mit den Stillleben und den Landschaften, alle Bilder gemeinsam geben dem Raum etwas besonders Edles.

Federica und ihr Mann Salvatore (von Freunden Dodo genannt) sind in ihrer Kreativität unglaublich vielseitig. Das leben sie besonders dann aus, wenn sie ihrem Wohnort im touristenüberfüllten Venedig entfliehen und in ihrem Haus in Santa Marizza, einem Ortsteil von Varmo, in ländlicher Ruhe arbeiten. Federica konzentriert sich derzeit auf sensible Frauendarstellungen, Dodo auf die Landschaft der Umgebung mit ihren Villen. „Ich finde jetzt im Alter immer mehr zum geometrischen Stil meiner Jugend zurück“, erzählt er. Federica ist im Pinselstrich weicher. Immer wieder entstehen auch Werke, an denen beide gemeinsam arbeiten. Erst unlängst hat uns Valentino Bert in seiner Trattoria Da Bepo, nicht weit von den Ferrins entfernt, einen Raum gezeigt, wo Federica und Dodo gemeinsam eine stimmungsvolle Landschaft auf eine riesige Wand gemalt haben. Spannend ist zweifellos für die beiden der künstlerische Prozess, spannend ist dann ebenso das Ergebnis für den Betrachter.

Da dieser Eröffnungsabend so warm war wie ein feiner Sommerabend, wurde dann vor dem Haus so manches Glas geleert, der Putenbraten mundete den Gästen (inklusive dem Bürgermeister von Varmo Sergio Michelin) ebenso wie Fabiolas Reis-Salat. Die Ferrins haben sich auch bei dieser Gelegenheit als wunderbare und kunstsinnige Gastgeber erwiesen.

Villacher KulTour im Friaul

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch, Menschen

Jetzt, in der schönsten Jahreszeit, wo nicht nur die Rosen prächtig blühen im ganzen Friaul, haben uns 58 Villacherinnen und Villacher besucht. Die überaus aktive Abteilung Kultur der Stadtgemeinde Villach mit Leiter Christian Sturm und mit Nicole Heuberger hat eine KulTour organisiert, die wir an einige besonders interessante und schöne Orte führen durften.

Programmpunkt Nr.1 führt nach Moruzzo zum Castello Brazzà. Vorweg ist aber noch nebenan im Agritourismo La Roncolina Stärkung durch Cappuccino und Signora Ornellas wunderbare Kuchen angesagt. Sie und ihr Sohn Carlo sind aufmerksame Gastgeber und mancher der Gruppe hat Lust bekommen, in La Roncolina einmal ein paar Tage zu verbringen.

Ein paar Schritte weiter erwartet uns im Spazio Brazzà (wie das ganze historisch so bedeutsame Anwesen genannt wird) Verwalterin Gina Van der Westhuizen. Im Museum lässt sich viel spannende Geschichte entdecken: von der mittelalterlichen Vergangenheit des Castello Brazza als Sitz der Familie Savorgnan (eine der mächtigsten Adelsfamilien im Friaul) über den faszinierenden Entdecker Pietro Brazza Savorgnan, der im 19.Jahrhundert in Afrika unterwegs war und Gründer der nach ihm benannten Hauptstadt des Kongo Brazzaville war, bis in die jüngere Vergangenheit des jetzigen Besitzers Corrado Pirzio-Biroli, dessen Vater von den Nazis ermordet wurde, weil er am Stauffenberg-Anschlag auf Hitler beteiligt war, und vieles mehr.

Obwohl sich schon dunkle Gewitterwolken zusammenballen, ist noch ein Spaziergang durch den weitläufigen Park angesagt, wo die riesigen, an die 40 Meter hohen Tulpenbäume (Liriodendron tulipifera) alle begeistern. Die Villa bietet dann – von Rosen umrahmt – noch einen malerischen Hintergrund für ein Gruppenfoto.

Die Regenwolken werden dichter, aber das tut der guten Stimmung im Bus bei der Weiterfahrt keinen Abbruch. Unser Ziel ist nun Glaunicco und das Ristorante Al Molino. Dass es dort zu schütten beginnt, ist nicht mehr schlimm, denn da sitzen wir dann schon bei einem feinen Mittagessen. Die Besitzerfamilie Del Negro hat alles prächtig vorbereitet. Besonders das Fischfilet im Zellophan gegart löst Begeisterung aus, nicht nur wegen des köstlichen Geschmacks, sondern auch wegen der überraschenden Optik. Danke an Elda Del Negro und ihr Küchen- und Serviceteam, alle fühlen sich hier sehr gut aufgehoben.

Der Regen ist etwas weniger geworden und so wird entschieden, trotz dieser feuchten ‚Widrigkeiten’ in Varmo unseren Garten anzusehen. Er ist ja auch ohne Sonne sehr schön, speziell jetzt, da alle Rosen blühen.

Und dann darf natürlich noch eine Weinkost bei Paolo und Fabiola Ferrin in Camino al Tagliamento zur Abrundung dieses Tagesausflugs nicht fehlen, wie stets sehr genussvoll. Und ehe der Bus retour in Richtung Villach fährt, nehmen sich viele vor, in diesen von ihnen bis jetzt weniger beachteten Teil Friauls bald wieder zu kommen. Darauf freuen wir uns sehr!

Wachau-Lesung bei Heyn in Klagenfurt

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen, Wein

Auch wenn für Kärntner der italienische Süden näher liegt: das Interesse an der Wachau ist lebendig. In die Buchhandlung Heyn in Klagenfurt, die vom Staatspreis Marketing bis zur Prämierung von Helmut Zechner als bestem Chef Auszeichnungen nur so sammelt, sind deshalb auch trotz des warmen Frühsommerabends etliche Liebhaber der Welterbe-Region an der Donau gekommen.

Aufmerksam wird unserer Lesung sowie den Schilderungen der Wachau und ihres weit weniger bekannten Hinterlandes gelauscht. Wie immer ergänzen wir unseren Vortrag mit vielen Fotos. Dass wir die Gäste nicht nur mit der Lesung, sondern dank der Großzügigkeit der Familie Altmann-Jamek auch mit großartigem Jamek-Wein – einem feinen Grüner Veltliner Federspiel 2016 von der Riede Stein am Rain – erfreuen können, macht den Abend besonders genussvoll. Ein großes Danke sagen wir besonders an Jutta Altmann, die Tochter des legendären Wachauer Weinbaupioniers Josef Jamek, der zu Lebzeiten so maßgeblich zur stilistischen Entwicklung qualitätvoller Wachauer Weine beigetragen hat.

Vorchdorfer im Friaul

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Friaul-Tagebuch, Küche, Menschen

Im vergangenen Februar waren wir zu einem Friaul-Vortrag in Vorchdorf eingeladen, jetzt sind Vorchdorfer zu uns ins Friaul gekommen. Wir durften den Mitgliedern des Siedlervereines und des Heimatvereines Vorchdorf am ersten Tag unsere Gegend von Varmo und am zweiten Tag Gorizia und Umgebung zeigen.

Felix Lenzeder, Obmann des Siedlervereines Vorchdorf, hat die Reise ins Friaul organisiert, inklusive eines Besuches bei uns in Varmo. Unser Garten hat sich für die Besucher aus Oberösterreich mit der schönsten Rosenblüte herausgeputzt, die Tomaten wachsen auch schon sehr brav und die Reben in unserem Weingarten werden jeden Tag sichtbar länger. All das zeigen wir unseren Gästen mit viel Freude. Natürlich wird auch unser eigener Wein verkostet und unsere Bücher finden ebenfalls viel Interesse.

Wir haben das Mittagessen für die Gruppe im nahen Ort Bugnins in der Trattoria Da Bepo organisiert, ein bewährtes Ambiente, um sich mit typischen friulanischen Köstlichkeiten verwöhnen zu lassen. Anna, die Schwester des ‚Padrone’ Valentino Bert, umsorgt uns mit der Crew der Trattoria auch ganz großartig.

Von Speis und Trank fast überwältigt fahren wir gemeinsam zur nahen Villa Manin in Passariano bei Codroipo. Und alle finden: Napoleon hatte recht, als er über diese Villa des letzten Dogen Ludovico Manin (errichtet im 18.Jahrhundert) sagte: Für einen Fürsten zu groß, für einen Kaiser zu klein. In jedem Fall sind die Villa und ihr Park mit den riesigen, uralten Bäumen eindrucksvoll. Und auch an anderen Villen der Gegend, wie etwa der Villa Colloredo-Mels in Gorizzo, kommen wir noch vorbei.

Nach diesem kleinen Spaziergang ist die Weinkost im Weingut Ferrin in Camino al Tagliamento an der Reihe. Wie stets entsteht sehr rasch viel Begeisterung über die ausgezeichneten Weine von Paolo und Fabiola Ferrin, die gemeinsam mit ihrer Tochter Sara die Gäste umsorgen. Und wegen des tollen Preis-Leistungsverhältnisses der Ferrinschen Weine wandert auch gar manche Flasche in den Autobus, um nach Ende der Reise dann daheim in Oberösterreich noch die Gaumen zu erfreuen.

Am Tag zwei unserer gemeinsamen Zeit im Friaul ist Gorizia der Treffpunkt, die Stadt, die eine so turbulente Geschichte hat, über die Jahrhunderte hin und her gerissen als Grafschaft Görz, als Teil der Habsburger Monarchie, immer wieder von Venedig bestürmt, vom Ersten Weltkrieg gebeutelt und nach dem zweiten Weltkrieg 1947 durch eine undurchdringliche Grenze zwischen Italien und Jugoslawien zerrissen, eine Grenze, die sich erst durch den Beitritt Sloweniens zur EU 2004 in ihrer trennenden Hässlichkeit auflöste.

Wir erklimmen in Gorizia die Burg, erfahren im Museum dort viele historische Begebenheiten, bewundern dann unten im Ort die berühmten Palazzi Lanthieri und Strassoldo sowie den Dom, spazieren durch die Via Rastello vorbei am Denkmal für den Dichter und Philosophen Carlo Michelstädter bis hinunter auf die Piazza Vittoria mit der imposanten Barockkirche Sant’Ignazio. Natürlich muss dann noch vor dem Bahnhof aus der Zeit der Monarchie jener Punkt besichtigt werden, wo zum Gedenken an die einstige Grenze möglich ist, mit einem Bein in Italien und mit dem anderen in Slowenien zu stehen.

Über uns im Austria-Forum geschrieben

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Über uns geschrieben

Rund um die Wachau

„Genießen und dabei viel lernen, das ist genau das, was wir mögen!“, schreiben Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac etwa in der Mitte ihres Wachau-Buches. Es könnte das Motto des sympathischen, mit vielen aussagekräftigen Fotos illustrierten Bandes sein. Wer ihn genießt, wird viel lernen und sich freuen, das prominente Journalistenehepaar auf seinen „Entdeckungen beiderseits der Donau“ zu begleiten. Die Namen der Autoren haben noch Jahre nach ihrem Abschied vom ORF einen guten Klang. Die als Moderatorin des „Report“ bekannte Kunsthistorikerin Gisela Hopfmüller war 26 Jahre in der Rundfunkanstalt tätig und leitete die Hauptabteilung Wissenschaft. Der Historiker Franz Hlavac begann seine 36-jährige Karriere als Reporter der „Zeit im Bild“ und leitete zuletzt die Wirtschaftsredaktion des ORF- Fernsehens.

Bekannt seriöse Recherchen, lebendige Interviews und recht persönliche Anmerkungen verweben die Autoren zu einem überaus gelungenen Buch. Zwischendurch eingestreute Kochrezepte werden auch das weniger kulturaffine Publikum ansprechen. Getreu dem Motto „Genießen und lernen“ profitieren die Leser zunächst mit dem Finger auf der Landkarte und, ist die Reiselust geweckt, real in der Weltkulturerberegion. „Rund um die Wachau“ ist weit gefasst, von Stratzing bei Langenlois, dem Fundort von „Fanny“, mit 36.000 Jahren die „älteste Venus der Welt“, bis Ybbs an der Donau, vom Mohndorf Armschlag im Waldviertel bis zur „doppelten Madonna“ in Kleinhain. Die Reise beginnt mit dem „Zauber der Donau“, denn nie ist die Donau zauberhafter als zur Sommersonnenwende, wenn man vom Schiff aus die Feuerwerke und unzähligen Fackeln in den Weingärten bewundert. Abgesehen von der Kompetenz und dem angenehmen Erzählstil profitiert man als Leser auch von der Bekanntheit der Reiseleiter. So darf man mit ihnen auf die Kommandobrücke der „MS Austria“ und trifft (nicht nur auf dem Ausflugsschiff) interessante und prominente Gesprächspartner.

Der an die Wachau anschließende Flussabschnitt ist „ein Mosaik der Zeiten“. Die 1913 erfolgte Namensgebung „Nibelungengau“ löst nicht nur positive Assoziationen aus. Das dem Nibelungenlied gewidmete Denkmal entstand 1987 als „Beitrag zum europäischen Friedensgedanken“. 16 Wappen symbolisieren die Handlungsorte des Epos aus dem 12. Jahrhundert, von Melk bis Verona. Pöchlarn bewahrt nicht nur das Andenken des legendären Rüdiger von Bechelaren, sondern auch an den „Rebell der Kunst“ Oskar Kokoschka, der hier geboren wurde. Wenige Kilometer weiter dokumentiert das Friedensmuseum in Erlauf das Ende des 2. Weltkriegs. In Säusenstein setzte der Bau der Westbahn der gotischen Zisterzienserabtei samt Umgebung ein trauriges Ende. Zu einem Foto der kläglichen Reste heißt es: „Uns blutet das Herz. Welche Perle wäre das Stift, wäre es in seiner ursprünglichen Form erhalten!“. Weitere – erfreuliche – Stationen dieser Tour sind die Altstadt von Ybbs und Persenbeug mit dem viertgrößten Donaukraftwerk Österreichs. In Marbach steht das Erstlingswerk von Clemens Holzmeister. Der Architekt des Großen Festspielhauses in Salzburg und des Wiener Funkhauses plante 1914, 28-jährig, die Volksschule. Noch mit 92 übernahm er die Aufsicht über deren Renovierung. Oberhalb, auf dem Taferlberg, erhebt sich die berühmte Marienbasilika. Nicht nur ihr gilt die Beschreibung, sondern auch dem überregionalen Käsemarkt, der alljährlich im Oktober stattfindet. Wie bei jedem der 13 Kapitel schließen sich auch an dieses Informationen zu den erwähnten Zielen – vom Stadtmuseum bis zur Käsehütte.

Unser „Wachau“-Buch im ORF-TV

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Das waren unsere Lesungen, Wir sind on air

Dem tollen Erstpräsentationsabend unseres neuen Buches „Rund um die Wachau. Entdeckungen beiderseits der Donau“ im ORF-Landesstudio NÖ folgten zwei schöne Fernsehberichte.

Dass unsere Präsentation prominent besucht war und dass wir mit unserem Buch speziell auch das Hinterland der Wachau unseren Lesern ans Herz legen wollen, das war in beiden Berichten der inhaltliche Schwerpunkt.

Sonntag, 2.April, am Abend in den ‚Seitenblicken’ in ORF 2 berichtete Robert Reumann über die Veranstaltung und das Buch. Laut ORF-Mediendaten sahen 810.000.

Hier können Sie den Beitrag ansehen:

Am Freitag, 31.3., in ‚NÖ heute’ leitete Moderator Werner Fetz einen Beitrag von Stefanie Kothbauer ein.

Hier können Sie den Beitrag ansehen.

Adresse

  • ARGE Hopfmüller-Hlavac
    Deublergasse 37
    A-1210 Wien

Kontakt

Gisela Hopfmüller

Franz Hlavac

  • +43 664 281 80 18

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