Rund um die Wachau

Entdeckungen beiderseits der Donau

Crostoli

Geschrieben von Gisela Hopfmüller. Geposted in Rezepte

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Zutaten

  • Für den Teig: 30 gehäufte Esslöffel Mehl, 1gehäufter Teelöffel Hefe (Pulver), 2 Päckchen Vanillezucker, 4 Eier, 1 Prise Salz, 25 g Butter, 1 guter Schuss Grappa.
  • Staubzucker zum Bestreuen
  • Öl zum Herausbacken.

Die Zutaten zu einem festen, elastischen Teig verkneten. In faustgroße Portionen teilen und einzeln so dünn wie möglich ausrollen (mit dem Teigroller oder mit einer Pasta-Maschine). Mit einem Teigrad in nicht zu schmale Streifen schneiden, die dann auch noch in der Mitte entlang einen Schnitt geradelt bekommen. Die Streifen kurz frittieren, sie müssen hell bleiben. Aus dem Öl fischen, auf Küchenpapier abtropfen lassen, schichtenweise in eine große Schüssel geben, Staubzucker in ein Sieb füllen und jede Schicht gleich mit Staubzucker bestreuen. Buon Carnevale!

Das Literaturportal 7/2011 Leser-Welt

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Presse, Über uns geschrieben

Der Wunsch nicht weniger Menschen – ein eigenes kleines Haus mit Weingarten in Italien – leider bleibt es für die Meisten nur ein Traum. Anders bei den beiden Wienern Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac. Nach zwei Jahren intensiver Suche haben sie ihr Traumhaus in Varmo im italienischen Friaul gefunden und gekauft. Quasi als Gegenpol zu dem hektischen Leben in Wien haben sie sich ihr eigenes kleines Paradies geschaffen, mit eigenem Weingarten und vielen neuen Freunden. Diese Begegnungen und die Gegend, die nun ihre neue Heimat geworden ist, stellen sie dem Leser auf liebevolle Art und Weise vor. Mit detailreichen Beschreibungen und vielen Tipps, die in keinem Reiseführer zu finden sind, wird man auf eine Reise durchs Friaul – von den Bergen an der slowenisch-österreichischen Grenze bis hinunter ans Meer – geführt.

Die Geschichten, die die beiden dabei erzählen, sind sehr persönlich und beinhalten neben Informativem über die Herstellungsorte diverser Köstlichkeiten wie Käse oder Wein und die Austragungsorte diverser Feste und Feiern, auch Erzählungen von Menschen, die die Autoren herzlich aufgenommen haben und so zu Freunden wurden.

In den Kapiteln, die alle mit schönen Fotos der Personen und Orte geschmückt sind, geht es zum Beispiel wie in ‚una festa friulana – Wenn Familien feiern’ um ganz private Feste wie Ostern, Taufe oder Hochzeit. Das Zusammensein mit Familie und Freunden wird in Italien noch groß geschrieben und gerne ausgelebt. Der Leser wird in Kultur und Brauchtum eingeweiht und am Ende des Kapitels mit Rezepten verwöhnt. Aber auch Sehenswürdigkeiten – wie der Tagliamento, der durchs Friaul oberirdisch wie unterirdisch fließt und dabei 170 km zurücklegt und wegen der besonderen Geografie des Friaul zahlreiche Risorgive (kleine Quellen) hervorbringt – werden genauso intensiv behandelt wie Geschichtliches. Viele prächtige Villen, wie zum Beispiel die Villa Manin bei Codroipo aus dem 17. Jahrhundert, lassen sich in der Gegend bestaunen und natürlich besuchen.

Das Buch macht einen qualitativ sehr guten Gesamteindruck. Fazit Eine Liebeserklärung ans Friaul, das für die beiden Autoren zur Wunschheimat wurde. Wer noch nicht im Friaul war wird nach der Lektüre definitiv den Wunsch verspüren, seinen nächsten Urlaub dort zu verbringen und die Schauplätze des Buches zu besuchen. „Unser Friaul“ ist ganz klar mehr als nur schnöde Reiseliteratur.

von Detlef Richter

Adresse

  • ARGE Hopfmüller-Hlavac
    Deublergasse 37
    A-1210 Wien

Kontakt

Gisela Hopfmüller

Franz Hlavac

  • +43 664 281 80 18

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