Rund um die Wachau

Entdeckungen beiderseits der Donau

Wachau-Lesung bei Thalia Amstetten

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen

Eine kleine, feine und sehr fröhliche Veranstaltung ist da in Amstetten gelungen. In der Buchhandlung Thalia am Hauptplatz hatten wir und die Zuhörer viel Spaß bei unserer mit vielen Bildern illustrierten Lesung aus dem Buch „Rund um die Wachau. Entdeckungen beiderseits der Donau“. Und auch einen Rekord gab’s dabei: die jüngsten Besucher aller unserer Lesungen!

An diesem heißen Abend kommt bei Thalia in Amstetten viel Freude auf, nicht nur bei Filialleiterin Doris Schweiger, sondern auch bei uns und dem Publikum. Wir sind über die Wachau nach Amstetten gefahren und haben so gleich wieder ein bisschen aktuelle Stimmung dieser wunderbaren Gegend getankt. Die haben wir an unsere Zuhörer weitergegeben. Dass wir drei Tage vor den diesjährigen Sonnwendfeuern in der Wachau genau darüber auch gesprochen und gelesen haben, ist selbstverständlich. Freude haben wir aber auch über liebe Bekannte als Besucher: die Tischlerfamilie Stöllnberger aus Losenstein/Oberösterreich ist gekommen. Und aus Melk haben Teresa Bundy und ihr Mann Martin Herbst ganz spezielle Freude mitgebracht: ihre gerade einmal fünf Wochen alten Zwillingstöchterchen Sophie und Fanny. Besonders reizende Babies! Und außerdem seit diesem Abend doppelte Rekordhalterinnen. Denn die Zwillinge sind nicht nur die jüngsten Besucherinnen, die Filialleiterin Schweiger je in ihrer Buchhandlung begrüßen konnte, sondern auch die jüngsten Zuhörerinnen, die jemals bei unseren Lesungen dabei waren. Gratulation an Teresa und Martin zu den beiden bezaubernden jungen Damen! Und danke, dass sie und die anderen netten Gäste sich an diesem Sommerabend von uns virtuell in die Wachau entführen ließen.

Valentin-Oman-Magnum bei Komjanc

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch, Wein

Als im Jahr 2015 im Weingut Komjanc eine Valentin-Oman-Ausstellung stattfand, wurde die Idee geboren, gemeinsam mit dem Künstler eine Magnum-Flasche zu gestalten. Jetzt ist dieses Projekt Wirklichkeit geworden: Die Sammler-Magnum ,Ecce Homo’, thematisch dem Frieden gewidmet, mit Oman-Etikett und –Signatur, wurde Samstag in Giasbana / San Floriano del Collio vorgestellt.

Die ganze Familie Komjanc freut sich über diese spezielle Edition von 100 Magnum-Flaschen, die teils mit Friulano, teils mit Merlot gefüllt sind. Für Wein- und Kunstinteressierte gleichermaßen ist so eine Magnum ein Gustostück. Valentin Oman, einer der renommiertesten Künstler Österreichs, hat eine seiner ‚Ecce Homo’-Darstellungen diesem Projekt gewidmet. Über dem Klebe-Etikett mit dieser Darstellung ist noch eine Erläuterung mit Original-Unterschrift von Valentin Oman auf die Flasche gebunden, eine Holzkiste dient als dekorative und zugleich schützende Verpackung. Die grafische Umsetzung hat Roberta Gasparini / Studio ‚Brain bank’ sehr einfühlsam vorgenommen. Roberto Komjanc, seine Frau Raffaella und ihr Sohn Mosè haben die Präsentation sehr professionell und zugleich stimmungsvoll gestaltet. Gisela erläuterte den Gästen, wie sich die Ecce-Homo-Darstellung auf dem Etikett als eines der Kernthemen des Künstlers Valentin Oman präsentiert. In dieser Zeit, die dem Gedenken an den Ersten und den Zweiten Weltkrieg in dieser Grenzregion bei Gorizia gewidmet ist, ist Omans Kunst die passende, ausdrucksstarke Sprache. Oman, der sich stets für Respekt und Gleichberechtigung einsetzt, hasst den Krieg, weil er Ausdruck der Intoleranz, des Rassismus, des Machtstrebens ist. So verbindet sich künstlerischer Ausdruck mit den Wein der Familie Komjanc, die – geprägt von der Grenze – mit diesem Projekt einer künstlerischen Sammler-Magnum ein Zeichen für den Frieden setzen will. Der Önologe des Weinguts, Gianni Menotti, beschreibt die für die Gegend typischen Qualitäten des Friulano und des Merlot als internationaler Sorte, auch als verbindende, friedensstiftende Elemente. Mediale Aufmerksamkeit ist der Familie Komjanc durch dieses Magnum-Projekt sicher. Unter den anwesenden Journalisten widmet sich auch ein Team des Fernsehsenders Rai 3 dem Projekt.

Adresse

  • ARGE Hopfmüller-Hlavac
    Deublergasse 37
    A-1210 Wien

Kontakt

Gisela Hopfmüller

Franz Hlavac

  • +43 664 281 80 18

Folgen Sie uns auf