Friaul für alle Jahreszeiten

Bleiburg: Friaul zu Gast
im Werner Berg Museum

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen

Die fünfte Buchpräsentation innerhalb von sieben Tagen war wieder ein Highlight: Im Werner Berg – Museum in Bleiburg lesen zu dürfen, ist eine besondere Ehre, zumal das Museum heuer ein Jubiläum feiert: es besteht seit 50 Jahren. Schon am Hauptplatz der Stadt nimmt einen dank der riesigen Paneele mit Reproduktionen von Holzschnitten Werner Bergs dessen künstlerische Arbeit gefangen. Die kraftvollen Bilder im Museum verbanden sich dann mit unserem Friaul-Vortrag zu einer wirklich dichten Atmosphäre.

Arthur Ottowitz, Leiter des Museums und eine Säule des Kulturlebens nicht nur in Bleiburg, steht für vielerlei Aktivitäten – auch literarischer Art. Welche Ehre, dass wir uns mit der Präsentation unseres Buches „Friaul für alle Jahreszeiten“ hier einreihen durften. Unser Buch ist ja im Verlag Johannes Heyn erschienen. Verlagschef Achim Zechner und seine Frau Susanne Gudowius-Zechner kamen an diesem Abend persönlich. Kulturstadtrat Marko Trampusch schaute vorbei, obwohl er dann zu einer Gemeindesitzung gehen musste. Harald Scheicher, Kurator des Museums und Enkel Werner Bergs, ließ es sich nicht nehmen dabei zu sein.

Das Publikum hörte aufmerksam unseren Ausführungen zu, ehe es zu der bei unseren Lesungen schon zur Tradition gewordenen Weinverkostung ging. Unsere Winzerfreunde Paolo und Fabiola Ferrin waren auch diesmal mit dabei. Sie fühlen sich der Stadt Bleiburg besonders verbunden, denn seit 21 Jahren sind sie stets am Wiesenmarkt mit ihren beliebten Weinen vertreten. Und so war es eine fröhliche Runde, die sich zum Abschluss am Hauptplatz vor dem Kiki-Kogelnik-Brunnen (diese Künstlerin ist hier geboren) zum Gruppenbild formierte.

In und um Triest: Die Barcolana
und uralte Olivenbäume

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch, Plfanzen

Was für uns eine Premiere war, war für Triest die Nummer 50: Die Barcolana. Mehr als 2600 Boote haben an diesem fantastischen Oktober-Sonntag an der größten Segelregatta der Welt teilgenommen. Von der Strada Napoleonica aus haben außer uns noch tausende das Spektakel beobachtet.

Man muss – wie wir – Glück haben, wenn man an solch einem Sonntag Vormittag in Opicina noch einen Parkplatz ergattern will. In langen Schlangen quälen sich Autos auf den umliegenden Straßen. Tausende wollen von hier oben auf die Barcolana schauen. Vom Obelisk in Richtung Prosecco führt ein Spazierweg, der Strada Napoleonica genannt wird, weil ihm einst Napoleons Truppen den Namen gaben, die hier nach Triest marschiert sind. Aber der Weg wird auch ‚passeggiata vicentina‘ genannt – nach dem Ingenieur Vicentini, der den Weg errichtet hat. Von hier aus öffnen sich wunderbare Ausblicke auf den Golf von Triest, zwar anfangs etwas von Bäumen verdeckt, aber dann kann der Blick immer freier auf das Meer hinaus schweifen. Was natürlich an Tagen der Barcolana eine besondere Attraktion ist. Dicht gedrängt wandern die Besucher den Weg entlang und beobachten die tausenden Schiffe, die Regattateilnehmer genauso wie die Motorboote, die die Wettfahrt begleiten. Die Barcolana zieht sich ja über Stunden, denn selbst wenn das Siegerboot (heuer die ‚Spirit of Portopiccolo‘ die Route in weniger als einer Stunde erledigt hat, die tausenden Boote dahinter bilden bis in den frühen Nachmittag Ornamente auf dem blitzblauen Meer.

Für den Nachmittag hatten wir uns ein Alternativprogramm vorgenommen. Im vergangenen März hatten wir bei der triestiner Olivenöl-Messe ‚Olio Capitale‘ den Olivenöl-Produzenten Glauco Petaros kennengelernt und ihn gefragt, ob er uns in den Olivenhainen rund um Triest ganz alte Olivenbäume zeigen kann. Ganz alt bedeutet in diesem Fall, dass die Bäume seit 1929 wachsen. Denn damals hatte extremer Frost die Olivenkulturen vernichtet. Aus einigen Wurzeln abgefrorener Bäume sind neue gewachsen. Und die interessieren uns, weil doch knorrige Olivenstämme zu den schönsten Bäumen überhaupt zählen. Jetzt, da die Olivenernte bevorsteht, ist natürlich eine besonders gute Zeit, um solche Bäume zu sehen und zu fotografieren. Glauco Petaros hat uns hingeführt, nicht ohne uns zuvor in seinem Heimatort Sant’Antonio in Bosco, in Bagnoli und in Dolina (Orte, die zur Gemeinde San Dorligo della Valle oberhalb von Triest gehören) Reste uralter Pressen zu zeigen, mit denen schon vor hunderten Jahren Oliven gepresst und Öl erzeugt worden ist. Besonders interessant dabei jene Kalksteinbasis einer Presse in Bagnoli, in die durch den jahrhundertelangen Gebrauch die Säure des Öls Rillen eingegraben hat. Oder jener Raum in Dolina, in dem sich noch ‚Frantoi‘ finden, mit denen die Oliven erst gequetscht und dann gepresst wurden, wie uns dort auch Giorgi Zorko kenntnisreich erzählte.

Im Triestiner Ortsteil Servola hat Sergio Suman seinen Weingarten, zu dem uns Glauco Petaros führte. Genau jene etwa 90 Jahre alten Bäume, die seit 1929 wachsen, bekamen wir hier zu sehen, voll von prächtigsten Oliven. Gastfreundlich führte uns Suman noch in seinen kleinen Weinkeller, um uns seinen Refosco probieren zu lassen. Kraftvoll und vollmundig war der. Retour nach San Dorligo della Valle war dann Glauco Petaros‘ eigener Olivenhain das nächste Ziel. Welch prächtige alte Bäume, deren Äste sich unter der Last ihrer Oliven biegen. Ein Ort, mit fast mystischer Atmosphäre! Aus den Konturen der Bäume scheinen im Schatten der Dämmerung fast Lebewesen zu werden, die von ihrer langen Geschichte erzählen mögen. Danke an Glauco Petaros, dass er uns diesen erlebnisreichen Sonntagnachmittag geschenkt hat!

Grado: „Friaul für alle Jahreszeiten“
mit wunderbarem Sonnenuntergang

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen

Wann darf man das schon erleben! Ein sensationeller Sonnenuntergang begleitete unsere Buchpräsentation in Grado auf der Terrasse des Hotel Ristorante Marea. Als ob es gegolten hätte unseren Buchtitel „Friaul für alle Jahreszeiten“ auf das Schönste zu untermalen! Gemeinsam mit uns las auch die Klagenfurter Autorin Andrea Nagele aus einem ihrer Grado-Krimis.

Es war unsere vierte Buchpräsentation in dieser Woche! Die vorzügliche Gastgeberin Luisa Tomasini, die Chefin des Marea, trug viel dazu bei, dass aus dieser Lesung an einem außergewöhnlichen, warmen Oktoberabend auf der schönsten Terrasse von Grado etwas ganz Besonderes wurde. Österreichische und italienische Gäste genossen ihn, unter anderem Mareno Settimo, der Kultur-Stadtrat des nahen Torviscosa (der uns bei unseren Recherchen zu dem Buch sehr behilflich gewesen war) mit seiner Frau Lorena. Andrea Nagele und wir wechselten uns beim Lesen und Erzählen ab, ein buntes, lebendiges Textmosaik. Für den Büchertisch sorgte Carol Pizzutti von der Libreria Dante, jener Buchhandlung in Grado, die einen Angebotsschwerpunkt auf deutschsprachige Bücher legt.

Auf Prosecco für alle luden nach der Lesung Luisa Tomasini und ihr Mann Alfredo ein. Es war einer jener wunderbaren Abende, die am besten ein paar Stunden mehr haben sollten. Grazie Luisa e Alfredo!

Buchpräsentation in Varmo:
Ein familiäres „Heimspiel“

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen, Friaul-Tagebuch

Wieder ein voller Saal! Die Präsentation unseres neuen Buches in Varmo, wo wir ja unsere zweite, friulanische Heimat gefunden haben, hatte eine wirklich tolle, familiäre Atmosphäre. Wo sonst im Municipio der Gemeinderat tagt, durften wir auf Einladung von Bürgermeister Sergio Michelin präsentieren, wie wir „Friaul für alle Jahreszeiten“, ein Teil der Buchreihe „Kulturwanderungen“ des Verlags Johannes Heyn, sehen.

Bald 17 Jahre haben wir nun schon unser Haus in Varmo, dem hübschen Ort in der friulanischen Ebene zwischen Codroipo und Latisana gelegen. Und Sindaco/Bürgermeister Michelin strich zu Beginn heraus, wie schön es für die Gemeinde und ihre Bürger ist, dass wir uns hier niedergelassen und mit unseren Büchern den Ort bekannt gemacht haben. Wir gaben dann den Gästen eine „panoramica“, einen Überblick über den Inhalt des Buches und wurden danach viel gefragt, warum es den Band nicht auch auf italienisch gibt. Das Interesse daran wäre groß. Na ja, wer weiß, was die Zukunft bringt. Ganz wichtig war uns darauf hinzuweisen, dass die großartigen Luftaufnahmen in unserem Buch von Stefano Zanini stammen. Der gehört dem Corpo forestale, der Forstaufsicht, an, wohnt in der Nähe von Varmo und ist zu unserer Präsentation mit seiner Frau Rosella gekommen. Großer Applaus für ihn.

Da wir ja in dem Buch auch ausführlich die verschiedenen Weinsorten beschrieben haben, passte es gut, dass der Grand Seigneur der friulanischen Weinwelt Pietro Pittaro eine Grußbotschaft zum Thema Wein in Friaul geschickt hatte, die die Kulturassessorin von Varmo Michela De Candido vorlas. Pittaro hatte ja selbst zu der Präsentation kommen wollen, war aber doch durch eine Auslandsreise verhindert.

Aus dem Publikum wurde die Frage gestellt, welchen Effekt unsere Bücher wohl auf die Österreicher und ihr Interesse an Friaul-Besuchen hätten. Wir können dazu sagen: offenbar einen deutlich merkbaren, denn nicht nur zu uns, sondern an viele von uns beschriebene Orte kommen Gäste mit unseren Büchern in der Hand. Das hat auch Fabiola Ferrin lebhaft unterstrichen: „Viele kommen in unser Weingut, weil sie durch Gisela und Franz davon erfahren haben!“ Unter den vielen Besuchern des Abends waren nicht nur Varmeser Freunde und Bekannte. Es war zum Beispiel auch Capitano Adriano gekommen, mit dessen Schiff Nuova Saturno di Geremia wir auch schon durch die Laguna von Marano Lagunare gefahren sind. Er brachte uns einen hübschen Krug bemalt mit seinem Schiff mit. Wir freuten uns auch darüber, dass die Fotografin Mayda Mason aus Latisana gekommen ist, mit der wir 2014 für unser Kochbuch zusammengearbeitet hatten.

Der Wein zur Abrundung dieses Präsentationsabends in Varmo kam von Paolo und Fabiola Ferrin. Und Anna Maria Marsoni, die mit ihrem Mann Gigi und ihrer Tochter Raffaella plus Enkelin gekommen war, hatte köstlichen Apfelstrudel für alle mitgebracht. Mille grazie a tutti!

Buchpräsentation im Dinzlschloss:
Die Villacher lieben Friaul

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen, Weinempfehlungen aus Friaul

Wieder einmal Riesenandrang bei einer unserer Buchpräsentationen: Das Villacher Dinzschloss wurde gestürmt, weit mehr als 100 Gäste zeigten so ihr großes Interesse an Friaul und unserem neuen Buch „Friaul für alle Jahreszeiten“. Darüber haben wir uns ebenso gefreut wie Mag. Gert Christian Sturm, Leiter der Kulturabteilung der Stadt Villach und seine Kollegin Mag.a Nicole Heuberger. Und wenn so ein feiner Abend auch von wunderbaren Harfenklängen umrahmt wird, für die die junge Künstlerin Caroline Steinacher sorgte, dann fühlen sich alle rundum wohl.

Die Sitzplätze waren rasch besetzt, die Stehplätze ebenso. Ganz schnell entstand in dem schönen Saal im Dinzlschloss jene überaus angenehme Atmosphäre, in der sich alle gerne und neugierig von uns ins Friaul entführen lassen. Dass sich die Villacher in Friaul besonders gut auskennen, zeigte sich rasch. Wir fragen meist zu Beginn unserer Lesung, wer erkennt, von wo das Titelbild unseres neuen Buches stammt. Meist bleibt an dieser Stelle eine Antwort aus dem Publikum aus. Aber hier in Villach waren unter den Besucher einige, die das auf Anhieb wussten: Sacile.

Aber nicht nur in Wort und Bild ist es gelungen, Friaul für diesen Abend ins Dinzlschloss zu holen. Denn wir wurden begleitet von friulanischen Freunden: Die Winzerehepaare Paolo und Fabiola Ferrin sowie Giovanni und Elisabetta Foffani hatten ihre Weinspezialitäten zur Degustation mitgebracht. Die verschiedenen Spumanti der Ferrins, aber auch ihre anderen Weine fanden genauso begeisterten Zuspruch wie der weiße Merlot der Foffanis, der unter den vielen interessanten Weinen des Friaul eine wirkliche Besonderheit ist. Und aus Karnien war Bepo Rugo gekommen, der für seine besonders köstlichen Käsesorten sowie Speck- und Salamivarianten bekannt ist. So wurde es ein Fest für alle Sinne!

So wird im Friaul über unser Buch
Friaul für alle Jahreszeiten berichtet

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Presse, Über uns geschrieben

Il Gazzettino – Ausgabe Pordenone, 11.10.2018

Messaggero Veneto – Ausgabe Provinz Pordenone, 11.10.2018


http://diblas-udine.blogautore.repubblica.it/2018/10/11/dodici-itinerari-per-far-scoprire-il-friuli-anche-minore-agli-austriaci/

Dodici itinerari per far scoprire il Friuli (anche minore) agli austriaci

Attenti a quei due! Gisela Hopfmüller e Franz Hlavac – marito e moglie da 37 anni e prima ancora giornalisti di punta dell’Orf, la tv pubblica austriaca – hanno “colpito” ancora, pubblicando un nuovo libro sul Friuli. Da quando sono entrambi in pensione (ormai oltre dieci anni) vivono tra Vienna, loro città di residenza, e Varmo, dove hanno acquistato una casa e trascorrono molta parte dell’anno coltivando un vigneto.

Come tanti austriaci, sono innamorati della nostra regione e lo hanno dimostrato cercando di farla conoscere ai loro connazionali. Il libro appena uscito è il quinto dedicato al Friuli Venezia Giulia, frutto del loro lavoro a quattro mani. Si intitola “Friaul für alle Jahreszeiten” (“Friuli per tutte le stagioni”) ed è una guida che propone 12 itinerari per conoscere meglio questa regione, in particolare tante piccole località spesso ignote persino ai friulani, ma che invece rappresentano autentici gioielli artistici o paesaggistici.

Naturalmente ci sono città come Udine e Pordenone, ma le altre pagine si soffermano sui centri minori, da Cividale a Palmanova, Aquileia, Codroipo, San Daniele, Spilimbergo, Gemona, Venzone. E poi ci sono i tanti piccoli paesi della pianura e della montagna e la laguna di Marano. Alcune pagine sono dedicate anche a Grado, unica citazione della provincia di Gorizia, a cui forse Hopfmüller e Hlavac dedicheranno in futuro una nuova guida estesa anche a Trieste.

La guida è stata edita dalla casa Heyn, di Klagenfurt, e in tre settimane ha già venduto oltre mille copie. L’accoglienza registrata finora fa ritenere che anche questa pubblicazione possa rappresentare un successo editoriale, come le precedenti, alcune delle quali – cosa inusuale per libri di carattere turistico – erano state per qualche settimana in testa alle classifiche dei libri più venduti in Austria.

Le ragioni di tanto interesse sono più d’una. La prima senza dubbio è che sono scritti bene, da autori sensibili al patrimonio culturale e alla bellezza (Hopfmüller e Hlavac da giornalisti si erano occupati prevalentemente di politica ed economia, ma hanno alle spalle studi universitari in storia e storia dell’arte). Poi conta il fatto che sono entrambi firme note al pubblico austriaco, come se da noi una guida sull’Austria fosse scritta da un Bruno Vespa o da un Giovanni Floris.

Ma la marcia in più del loro lavoro è che non è la semplice traduzione di una guida scritta da italiani per gli italiani, ma è una guida scritta da austriaci che ormai conoscono il Friuli meglio dei friulani, ma conoscono soprattutto i loro connazionali a cui si rivolgono L’interesse è tale, che già in questi primi giorni “Friaul für alle Jahreszeiten” è stato presentato due volte a Vienna e poi anche in Carinzia, Stiria e Bassa Austria. Oggi sarà presentato a Villaco e più avanti a Bleiburg (Carinzia). Nei primi giorni di novembre i due autori sono stati invitati anche a Bayreuth, in Baviera, primo passo verso la diffusione della guida anche in Germania. Sono eventi in cui quasi sempre si fa il tutto esaurito, occorre prenotarsi e il pubblico talvolta paga per partecipare.

Ieri mattina la guida è stata presentata anche alla Camera di commercio di Pordenone, che attraverso l’azienda speciale ConCentro e insieme con il Comune di Pordenone, ha collaborato con gli autori nella stesura delle pagine dedicate alla provincia della Destra Tagliamento. All’incontro hanno partecipato Giovanni Pavan, già presidente dell’ente camerale, l’assessora comunale Guglielmina Cucci e Silvano Pascolo, amministratore unico di ConCentro.

Di solito presentazioni del genere servono a promuovere la vendita di una pubblicazione. Non in questo caso, trattandosi di una guida in lingua tedesca non dedicata al pubblico italiano. Lo scopo probabilmente era piuttosto quello di prendere conoscenza di uno strumento – la guida fresca di stampa – destinato ad essere uno strumento potente di promozione turistica, più di quanto ora ci si riesca a immaginare. Ma una seconda ragione, non detta, era forse quella di rendere consapevoli i pordenonesi di quanto sia ricco e interessante il loro patrimonio culturale, storico e paesaggistico. Lo ha detto esplicitamente Gisela Hopfmüller, quasi alla fine del suo intervento, quando ha esortato gli ospiti della Camera di commercio a “credere di più in se stessi e a non sottovalutare” i gioielli di cui dispongono.

La guida è di tutto il Friuli (a parte Gorizia, come si è detto). Perché allora la presentazione solo a Pordenone e non anche a Udine? “Perché Udine non era interessata”, ha risposto Hopfmüller alla nostra domanda. “Avevamo manifestato la nostra disponibilità sia al Comune di Udine, sia a quelli di Lignano, molto amato dagli austriaci, ma non hanno nemmeno risposto alla nostra lettera”. In compenso ha risposto Grado, dove la guida sarà presentata sabato, alle 17.30, all’hotel Marea, in via dei Provveditori. Un’altra presentazione è in programma domani, alle 18.30, nella sala consiliare di Varmo, ma in questo caso si tratta di una “partita in casa”: Varmo è ormai la seconda patria di Gisela e Franz.


Privat-TV-Sender “il 13”

https://www.facebook.com/tviltredici/


La Vita Cattolica Ausgabe Oktober 2018

Pordenone: Unser neues Friaul-Buch
vorgestellt in einer Pressekonferenz

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Bücher, Über uns geschrieben

Die Aufmerksamkeit unserer Leser auf eine besonders reizvolle und doch oft zu wenig beachtete Gegend des Friaul zu lenken, nämlich die Provinz Pordenone – das ist eines unserer Anliegen mit dem neuen Buch „Friaul für alle Jahreszeiten“. Es war eine große Ehre, dass wir es auf Einladung der Handelskammer und der Gemeinde Pordenone in einer Pressekonferenz näher vorstellen durften.

Es ist ein wunderbares Gefühl zu registrieren, dass unsere Arbeit und die des Verlages Johannes Heyn für dieses Buch auf so viel Zustimmung trifft. Das drückte sich auch aus in der hochkarätigen Besetzung dieser Pressepräsentation: Der Präsident der Camera di Commercio Pordenone (Handelskammer) Giovanni Pavan, die Tourismus-Stadträtin Guglielmina Cucci, weiters mit Silvano Pascolo und Emanuela Fattorel die Leiter der Handelskammer-Agentur ConCentro sowie der Pordenone-Repräsentant der Tourismusagentur der Region Friaul Julisch Venetien PromoTurismo FVG Maurizio Tomasi. Außerdem noch mit dabei aus der Stadt Sacile die Stadträtin für Kultur und Kommunikation Roberta Lot sowie Marisa Poletto vom Tourimusbüro Sacile. Moderiert und uns interviewt hat bei der Veranstaltung Alberto Cancian. Unter den interessierten Journalisten auch Marco Di Blas, der für die Tageszeitung Messaggero Veneto und für seinen Blog mit Österreich-Infos schon mehrfach tolle Artikel über uns geschrieben hat. Für einen TV-Beitrag gedreht hat ein Redakteur des Privatsenders „il 13“. Gekommen waren auch Bepo Brun von der Associazione Naturalistica des Ortes Cordenons, der uns die pordenonesische Steppe Magredi so interessant nahegebracht hat, und Sandro Mutton vom Consorzio FigoMoro aus Caneva, durch den wir die Besonderheiten der köstlichen schwarzen Feigen dieser Gegend näher kennenlernen durften. Beides haben wir ja im Buch auch beschrieben. Wie schön, wenn man wie wir in Friaul so viele Freunde gefunden hat! So macht unsere Arbeit wirklich Spaß!

Adresse

  • ARGE Hopfmüller-Hlavac
    Deublergasse 37
    A-1210 Wien

Kontakt

Gisela Hopfmüller

Franz Hlavac

  • +43 664 281 80 18

Folgen Sie uns auf