111 Orte

in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss

Geschlossene Grenze zu Italien – Österreichs Regierung am Holzweg

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Italien bezüglich Regelungen zur Grenze anders zu behandeln als Deutschland oder Tschechien und Ungarn ist eine sehr diskussionswürdige Sache. Die Corona-Zahlen sind seit Wochen in den für die Österreicher bezüglich Urlaub relevanten Adria-Regionen nicht anders als in den anderen Ländern (Ausnahme Lombardei, Piemont). Also haben wir versucht, in verschiedenen Medien die Unlogik der Argumentation der österreichischen Regierung deutlich zu machen. 

Hoffentlich hilft es ein wenig mit, die Dinge zurecht zu rücken!

Corona: Unerreichbares Friaul !!!

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Seit neun Wochen waren wir nicht mehr in Varmo! Kein Wunder, dass wir unter schweren Friaul-Entzugserscheinungen leiden! Das Corona-Virus hat auch unser Leben heftig verändert. Keine netten Treffen mit friulanischen Freunden, kein blühender Frühling in unserem Garten dort, kein Anlegen der Gemüsebeete, kein Rasenmähen, kein gemütliches Sitzen auf den Bänken im Garten, keine Besuche in den umliegenden Trattorie – niente!!  Dabei ist Friaul Julisch Venetien im Vergleich zu anderen Regionen viel weniger von Infektionen betroffen, Gott sei Dank! Trotzdem sind die Beschränkungen noch viel härter, als sie bei uns in Österreich waren. Langsam gibt es aber nun auch in Friaul Lockerungen. Aber wir werden noch länger nicht hindürfen! 

Wir haben recherchiert, wann Österreicher wieder in ihre Zweitwohnsitze in Friaul Julisch Venetien fahren können. Folgende Antwort von kompetenter politischer Stelle in Friaul hat uns erreicht:„Al momento non è consentito il rientro nelle seconde case, e pertanto anche voi non potete tornare in Friuli. Temo che questo divieto sarà confermato anche nel prossimo Decreto legge del governo italiano che è in uscita a breve. Ci vorrà ancora del tempo purtroppo.” 

Also: „Im Moment ist die Rückkehr in die Zweitwohnsitze nicht erlaubt, also könnt auch ihr nicht nach Friaul zurückkehren. Ich fürchte, dass dieses Verbot im nächsten Dekret der italienischen Regierung bestätigt wird, das in Kürze verlautbart wird. Leider wird es noch Zeit brauchen!“

Geduld ist also noch immer angesagt bei uns allen, die schon ganz dringend wieder zu unseren südlichen Nachbarn wollen!

Zeit für einen Rückblick: Von 8. bis 15.Februar haben wir in Varmo unseren Weingarten geschnitten und die Triebe angebunden. Dem Himmel sei Dank haben wir das noch rechtzeitig erledigt. Etliches an Baumschnitt fand auch noch statt. Mit Daniela und Rosano Asquini sowie mit Fabiola und Paolo Ferrin waren wir noch nett beisammen – Gisela alkoholfrei, wie jedes Jahr um diese Zeit. Am 16.Februar sind wir nach Wien gefahren, dann war in Klagenfurt einiges zu erledigen. 

Und am 10.März wollten wir wieder in unsere südliche zweite Heimat aufbrechen. Doch am Abend davor der Schock: da verkündete der italienische Premierminister Conte im TV: Ganz Italien ist ab sofort eine Sperrzone! Ab da war‘s nix mehr für uns mit Friaul, die Grenzen wurden für Reisende wie uns gesperrt. Den Rest kennen wir alle: Ausgangs- und sonstige Beschränkungen, „Wir bleiben zu Hause“ etc.

In Italien inklusive Friaul waren die Regeln, die per Regierungsdekreten fixiert wurden noch viel strenger: Blocco totale und geschlossene Schulen bereits ab 9.März (in Österreich ab 16.März). 

Die tragischen Geschehnisse in der Lombardei, dem Piemont und der Emilia Romagna müssen hier nicht wiederholt werden. Die Ausgangsbeschränkungen sind viel strenger: Aufenthalt nur im eigenen Haus und Garten bzw. der eigenen Wohnung erlaubt. Spazierengehen verboten!!!! Einmal pro Woche durfte eine Person pro Familie einkaufen gehen, doch nur in der eigenen Gemeinde, nur mit Maske und Handschuhen. Was – wie unsere Freunde aus Varmo berichteten – in einem kleinen Ort mit nur einem Lebensmittelgeschäft zu langen Warteschlangen geführt hat. Ein Ausweichen in den großen Supermarkt im Nachbarort: Verboten!!!

Doch die Infektionszahlen in Friaul Julisch Venetien (1,2 Millionen Einwohner) war stets deutlich niedriger als in den anderen norditalienischen Regionen. Das gilt bis heute. Stand 22.April gab‘s 1308 aktuell positiv Getestete (insgesamt sei Beginn 2817), 134 Kranke im Spital, davon 20 auf der Intensivstation, 1263 Genesene und seit Beginn, also Anfang März, 246 Verstorbene. Ab Anfang Mai sind erste Lockerungen der Regeln angekündigt, z.B. dass die Friulaner innerhalb ihrer Region/Bundesland wieder unterwegs sein dürfen, mit allen üblichen Auflagen wie Abstand, Maske, Handschuhe etc.

Übrigens: Das angrenzende Kärnten (560.000 Einwohner) hat noch viel bessere Zahlen: 44 Kranke (inkl.Spital), 402 positiv Getestete, 346 Genesene, 12 Verstorbene.

Zurück nach Varmo: Die Gemeindeverwaltung rund um den beliebten Bürgermeister Sergio Michelin informiert gemeinsam mit der ortseigenen Protezione Civile die Bürger vorbildlich über den Stand der Dinge, erklärt Regeln, organisiert Einkaufsgutscheine für die, die nun ohne Job und Einkommen sind, bietet Einkaufshilfe für betagte Mitbürger etc., etc. Der Zusammenhalt ist auch hier sehr groß. Einige wenige Corona- und Corona-Verdachtsfälle gab es auch in Varmo. Jüngster Stand: 5 Personen sind in Quarantäne, 24 sind geheilt. In den vergangenen Tagen hat die Gemeinde an die Bürger Schutzmasken verteilt.

Aus den Telefonaten mit unseren Freunden ist unschwer zu entnehmen, dass die wochenlangen Einschränkungen sie belasten. Daniela und Rosano haben seit 10 Wochen ihre Enkel nicht mehr gesehen (die wohnen in anderen Gemeinden der Gegend).

Ihren eigenen Garten haben sie schon superschön gemacht und alles Gemüse gepflanzt. Und dann erreichten uns vor Ostern ein paar Bilder unseres Gartens, der ja fast an ihren grenzt, nur ein paar Meter sind über den Garten von Nachbar Roberto zu gehen. Die Bilder zeigten: „Vorher – nachher“. Unser Garten erst mit enorm hoch gewachsenem Gras und dann gemäht.  Wir waren richtig gerührt!!!!

Und dann am Karsamstag gleich noch einmal: ein Teil unseres Grundstücks gegenüber des Hauses grenzt an den Garten der De Giusti. Und plötzlich schickt uns Adriano auch Fotos „Vorher-Nachher“, er hat dort gemäht! Sie sind wirklich alle zum Umarmen, unsere Friulaner.

Und da nun unser Winzerfreund Paolo Ferrin versprochen hat, sich mit Rosano um unseren kleinen Weingarten zu kümmern, da ist uns wirklich ein großer Stein von der Seele gefallen. Paolo und Fabiola Ferrin haben ja als Winzer auch sehr unter den Einschränkungen zu leiden, wenigstens durfte Paolo Wein an Klienten in der Region ausliefern. Doch all die Kulturveranstaltungen, die Fabiola normalerweise organisiert, dürfen natürlich nicht stattfinden. Und sie schreibt eben auf Facebook: „Von den vielen Dingen, die mir in dieser Zeit fehlen, ist eines der wichtigsten die Abwesenheit der Freunde. ….Ihr seid alle, wirklich alle eingeladen, wenn man dann wieder sich frei bewegen kann! Ich erwarte Euch!“

Auch sonst ist vieles wie bei uns. Zum Beispiel: Es wird aufgerufen, Produkte der heimischen Landwirte zu kaufen, heuer Urlaub im eigenen Land zu machen, um den darniederliegenden Tourismusbetriebe zu helfen, es wird über eine Corona-Handy-App diskutiert. Langsam geht das Land mit ersten Lockerungen in die Phase 2 über.

Klagenfurt: Zoran Music in der Stadtgalerie

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Zart und doch ungemein kraftvoll präsentieren sich die Bilder des slowenisch-italienischen Malers Zoran Music. Er, der 1909 in der Nähe von Görz/Gorizia/Gorica geboren wurde und in Kärnten aufgewachsen ist, ehe er in Zagreb sein Kunststudium absolvierte, war ein Künstler von internationalem Rang. Gestorben ist er 2005 in Venedig, nach einer beachtlichen künstlerischen Karriere. Sein Geburtsort hat ihn sehr geprägt, er ist einer aus dem Kreis der von Melancholie Geprägten – so beschreibt ihn Sigbert Metelko, Kurator der Ausstellung, die derzeit in der Klagenfurter Stadtgalerie gezeigt wird.  Die größte jemals gezeigte Music-Schau, „best oft he best“ aus privaten Sammlungen, wie Metelko im Gespräch mit Galerieleiterin Beatrix Obernosterer betont, mehr als 170 Bilder von 21 Leihgebern aus. Bei der Eröffnung würdigten die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria Luise Mathiaschitz und der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser Zoran Musics künstlerisches Wirken. Ergänzt wird die Ausstellung von einem zugehörigen Teil, der in den Räumen der Galerie Magnet im Palais Fugger gezeigt wird.

Die verschiedenen Phasen der Arbeit Musics habe er nie geplant, sie hätten sich ergeben, schildert Metelko, der auch mit dem Künstler viele Jahre lang befreundet war. An den Bildern der Ausstellung sind diese Phasen ablesbar: Die ‚cavallini‘, die Pferde, die der Künstler seit seiner ersten Reise nach Dalmatien auf unverkennbare Weise immer wieder darstellte, lebendig, aber stilisiert wie die Landschaften, die sie umgeben. Ganz charakteristisch auch die Landschaftsbilder, in denen Music die Hügel in der Gegend von Siena / Toskana festgehalten hat, auch sie auf ganz eigene Art aus der simplen Realität geholt und in reduzierte, starke Formen verwandelt. 

Viele der so typischen Bilder, die in Klagenfurt gezeigt werden, stammen aus der Kollektion des Triestiner Ehepaars Lia und Maurizio Zanei, die eine der größten Music-Sammlungen besitzen. Auch einige Motive aus Venedig sind dabei. Dort hatte sich Music ja vor und nach dem zweiten Weltkrieg niedergelassen. 

Gegen Ende dieses Krieges trat jenes Ereignis ein, das Music für den ganzen folgenden Teil seines Lebens prägte: Er wurde wegen seiner Kontakte zum antideutschen Widerstand Ende 1944 in das Konzentrationslager Dachau deportiert, wo er bis Ende April 1945, also bis zur Befreiung durch die Amerikaner inhaftiert war. Von den etwa 200 Zeichnungen, die Music im Lager anfertigte, konnte er aber nur etwa 35 retten. Die Klagenfurter Ausstellung zeigt nicht nur einige davon, sondern auch Bilder, die in den 1970er Jahren entstanden, als das erlebte Grauen in Music neuerlich aufbrach. Dieser Zyklus mit dramatischen Darstellungen ausgemergelter, todgeweihter oder bereits toter Menschen trägt den Titel „Wir sind nicht die Letzten“ und ist von nicht minder intensiver Wirkung auf den Betrachter als die direkt im KZ entstandenen Zeichnungen.

Die Ausstellung in der Klagenfurter Stadtgalerie und auch die in der nahegelegenen Galerie Magnet sind bis zum 3.Mai 2020 zu sehen. 

Friaul zur Weihnachtszeit

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Es weihnachtet sehr! Auch in Friaul Julisch Venetien! Nicht nur durch die farbenfrohen Weihnachtsbeleuchtungen in der ganzen Region, sondern auch, weil hier seit Jahren immer mehr die Krippentraditionen gepflegt werden. So können Krippenfreunde dem offiziellen „Giro di presepi“, der Krippentour, folgen, der einen zu vielen Highlights der friulanischen Krippen führt. Oder man geht einfach selbst auf Entdeckungsreise, in die kleinen und großen Orte, zu kleinen oder großen Krippen, die einen alle staunen machen. Insgesamt sind es mehr als 4000 Krippen im ganzen Land! www.presepifvg.it  Machen wir nun hier einen kleinen virtuellen „giro“, mit dem wir Ihnen Lust machen wollen auf einen weihnachtlichen Ausflug in diese wunderbare Region, die uns persönlich zur zweiten Heimat geworden ist und der wir ja schon einige Bücher gewidmet haben, zuletzt „111 Orte in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss“. Übrigens: Auch ‚unser‘ Ort Varmo ist zur Zeit ganz weihnachtlich!

In der Villa Manin in Passariano bei Codroipo, und zwar in einem der bogenförmigen Nebengebäude (Esedra di Levante) lassen sich die Krippen von passionierten Krippenbauern aus ganz Friaul Julisch Venetien, aber auch einige aus dem Ausland bestaunen. Private, Krippenvereine und Schüler präsentieren hier ihre Umsetzung des weihnachtlichen Geschehens. Eine Schau, die alljährlich von tausenden Menschen besucht wird. (Bis 12.Jänner 2020) http://www.prolocoregionefvg.it/evento/presepi-in-villa-2019/

Natürlich hüllt sich die Regionshauptstatt Triest in ein weihnachtliches Lichtermeer. Krippenfreunde kommen auf jeden Fall im Krippenmuseum (Museo del Presepio) im Ortsteil Servola, Via dei Giardini 16, auf ihre Rechnung. 2005 hat der triestinische Krippenverein dieses Museum gegründet und betreut es vorbildlich. Hier werden auf etwa 400 Quadratmetern an die 900 Krippen gezeigt, alte und neue unterschiedlicher Herkunft, aus verschiedensten Materialien in unterschiedlichsten Größen. (Bis 15.Jänner 2020– aber auch ganzjährig nach Vereinbarung) www.associazionetriestinaamicidelpresepio.com

In Udine leuchtet nicht nur der Mercatino di Natale auf der Piazza San Giacomo (bis 6.Jänner), man kann auch in der Galleria Modotti im ehemaligen Fischmarkt in der Via Paolo Sarpi mehr als 30 Krippen meisterhafter moderner Krippenbauer bewundern.

Pordenone hat heuer seinen Weihnachtsbaum vom Land Kärnten bekommen, davor wird Schlittschuh gefahren. Und in der wunderbaren Pasticceria Scioccolateria Peratoner, berühmt für ihre Schokoladen, locken weihnachtliche Süßigkeiten und es wurde aus viel Schokolade und Zucker eine ganz besondere Krippe gestaltet, durch die sogar ein kleiner Zug fährt.

In Corgnolo, einem Ortsteil von Porpetto nahe San Giorgio di Nogaro, steht eine eindrucksvolle Krippe mit mehr als 300 lebensgroßen Figuren. Auf einem Areal von etwa 15.000 Quadratmetern an den drei Armen des Flüsschens Corgnolizza sind die Krippenszenen gebaut, ergänzt um Szenen des bäuerlichen Dorflebens, zum Teil in den alten Bauernhäusern und -höfen. Ein Erlebnis für jung und alt. (Bis 19.Jänner 2020) www.prolocodicorgnolo.it/presepe-di-corgnolo/

Poffabbro, in den Bergen nördlich von Maniago (Provinz Pordenone) gelegen, verwandelt sich stets zur Weihnachtszeit in ein Krippendorf. Große und kleine Krippen, in Höfen, auf Balkonen, in Mauernischen entlang der Straßen und kleinen Plätze – überall stehen Krippen, insgesamt etwa 100, aus den verschiedensten Materialien. Wenn es Abend wird, entsteht so mit den unzähligen Lichtern in dem Ort eine ganz spezielle Weihnachtsstimmung, wie wir auch in unserem Buch „111 Orte in Friaul…..“ beschrieben haben. (Bis 12.Jänner 2020)  https://www.vivivalcolvera.it

Jedes Jahr entsteht auch am Strand von Lignano neben der Terrazza al Mare eine Krippe. Diese Szenen sind ganz aus Sand gestaltet von verschiedenen Künstlern der ‚Accademia della Sabbia, die sich auf die ‚Sandbildhauerei‘ vorzüglich verstehen. Auf etwa 200 Quadratmetern Fläche werden da 150 Kubikmeter Sand verarbeitet. Die Krippe ist von einem Zelt geschützt, so können ihr auch Regen oder Wind nichts anhaben. (Bis 2.Februar 2020) http://www.presepelignano.it/

Grado ist um diese Jahreszeit die „Isola di Natale“, die Weihnachtsinsel. Nicht nur wegen der Fülle weihnachtlicher Veranstaltungen wie Konzerten oder Auftritten von Straßenkünstlern, sondern vor allem auch wegen der Fülle von Krippen, die in der ganzen Altstadt und im ehemaligen Cinema Cristallo (Messegelände) aufgestellt sind. (Bis 6.Jänner 2020) https://www.girofvg.com/grado-isola-del-natale-2019-grado-go/

Und wir wollen auch auf jene, wahrscheinlich älteste erhaltene Krippe des Friaul nicht vergessen, die in Cividale im ehemaligen Kloster Santa Maria in Valle steht. Sie wurde im 18.Jahrhundert von Klosterschwestern gefertigt, war lange vergessen und steht heute das ganze Jahr dort, wo eines die Wäscherei des Klosters war, am Fuß des Turms der Klosterkirche. (Siehe dazu auch unsere Bücher „Friaul für alle Jahreszeiten“ und „111 Orte in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss, beides übrigens wunderbare Last-Minute-Geschenke für Friaul-Freunde und solche, die es werden wollen und sollen.) https://www.cividale.com/it/il_presepe_delle_orsoline

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    A-1210 Wien

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