111 Orte

in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss

Klagenfurt: Zoran Music in der Stadtgalerie

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Zart und doch ungemein kraftvoll präsentieren sich die Bilder des slowenisch-italienischen Malers Zoran Music. Er, der 1909 in der Nähe von Görz/Gorizia/Gorica geboren wurde und in Kärnten aufgewachsen ist, ehe er in Zagreb sein Kunststudium absolvierte, war ein Künstler von internationalem Rang. Gestorben ist er 2005 in Venedig, nach einer beachtlichen künstlerischen Karriere. Sein Geburtsort hat ihn sehr geprägt, er ist einer aus dem Kreis der von Melancholie Geprägten – so beschreibt ihn Sigbert Metelko, Kurator der Ausstellung, die derzeit in der Klagenfurter Stadtgalerie gezeigt wird.  Die größte jemals gezeigte Music-Schau, „best oft he best“ aus privaten Sammlungen, wie Metelko im Gespräch mit Galerieleiterin Beatrix Obernosterer betont, mehr als 170 Bilder von 21 Leihgebern aus. Bei der Eröffnung würdigten die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria Luise Mathiaschitz und der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser Zoran Musics künstlerisches Wirken. Ergänzt wird die Ausstellung von einem zugehörigen Teil, der in den Räumen der Galerie Magnet im Palais Fugger gezeigt wird.

Die verschiedenen Phasen der Arbeit Musics habe er nie geplant, sie hätten sich ergeben, schildert Metelko, der auch mit dem Künstler viele Jahre lang befreundet war. An den Bildern der Ausstellung sind diese Phasen ablesbar: Die ‚cavallini‘, die Pferde, die der Künstler seit seiner ersten Reise nach Dalmatien auf unverkennbare Weise immer wieder darstellte, lebendig, aber stilisiert wie die Landschaften, die sie umgeben. Ganz charakteristisch auch die Landschaftsbilder, in denen Music die Hügel in der Gegend von Siena / Toskana festgehalten hat, auch sie auf ganz eigene Art aus der simplen Realität geholt und in reduzierte, starke Formen verwandelt. 

Viele der so typischen Bilder, die in Klagenfurt gezeigt werden, stammen aus der Kollektion des Triestiner Ehepaars Lia und Maurizio Zanei, die eine der größten Music-Sammlungen besitzen. Auch einige Motive aus Venedig sind dabei. Dort hatte sich Music ja vor und nach dem zweiten Weltkrieg niedergelassen. 

Gegen Ende dieses Krieges trat jenes Ereignis ein, das Music für den ganzen folgenden Teil seines Lebens prägte: Er wurde wegen seiner Kontakte zum antideutschen Widerstand Ende 1944 in das Konzentrationslager Dachau deportiert, wo er bis Ende April 1945, also bis zur Befreiung durch die Amerikaner inhaftiert war. Von den etwa 200 Zeichnungen, die Music im Lager anfertigte, konnte er aber nur etwa 35 retten. Die Klagenfurter Ausstellung zeigt nicht nur einige davon, sondern auch Bilder, die in den 1970er Jahren entstanden, als das erlebte Grauen in Music neuerlich aufbrach. Dieser Zyklus mit dramatischen Darstellungen ausgemergelter, todgeweihter oder bereits toter Menschen trägt den Titel „Wir sind nicht die Letzten“ und ist von nicht minder intensiver Wirkung auf den Betrachter als die direkt im KZ entstandenen Zeichnungen.

Die Ausstellung in der Klagenfurter Stadtgalerie und auch die in der nahegelegenen Galerie Magnet sind bis zum 3.Mai 2020 zu sehen. 

Friaul zur Weihnachtszeit

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Es weihnachtet sehr! Auch in Friaul Julisch Venetien! Nicht nur durch die farbenfrohen Weihnachtsbeleuchtungen in der ganzen Region, sondern auch, weil hier seit Jahren immer mehr die Krippentraditionen gepflegt werden. So können Krippenfreunde dem offiziellen „Giro di presepi“, der Krippentour, folgen, der einen zu vielen Highlights der friulanischen Krippen führt. Oder man geht einfach selbst auf Entdeckungsreise, in die kleinen und großen Orte, zu kleinen oder großen Krippen, die einen alle staunen machen. Insgesamt sind es mehr als 4000 Krippen im ganzen Land! www.presepifvg.it  Machen wir nun hier einen kleinen virtuellen „giro“, mit dem wir Ihnen Lust machen wollen auf einen weihnachtlichen Ausflug in diese wunderbare Region, die uns persönlich zur zweiten Heimat geworden ist und der wir ja schon einige Bücher gewidmet haben, zuletzt „111 Orte in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss“. Übrigens: Auch ‚unser‘ Ort Varmo ist zur Zeit ganz weihnachtlich!

In der Villa Manin in Passariano bei Codroipo, und zwar in einem der bogenförmigen Nebengebäude (Esedra di Levante) lassen sich die Krippen von passionierten Krippenbauern aus ganz Friaul Julisch Venetien, aber auch einige aus dem Ausland bestaunen. Private, Krippenvereine und Schüler präsentieren hier ihre Umsetzung des weihnachtlichen Geschehens. Eine Schau, die alljährlich von tausenden Menschen besucht wird. (Bis 12.Jänner 2020) http://www.prolocoregionefvg.it/evento/presepi-in-villa-2019/

Natürlich hüllt sich die Regionshauptstatt Triest in ein weihnachtliches Lichtermeer. Krippenfreunde kommen auf jeden Fall im Krippenmuseum (Museo del Presepio) im Ortsteil Servola, Via dei Giardini 16, auf ihre Rechnung. 2005 hat der triestinische Krippenverein dieses Museum gegründet und betreut es vorbildlich. Hier werden auf etwa 400 Quadratmetern an die 900 Krippen gezeigt, alte und neue unterschiedlicher Herkunft, aus verschiedensten Materialien in unterschiedlichsten Größen. (Bis 15.Jänner 2020– aber auch ganzjährig nach Vereinbarung) www.associazionetriestinaamicidelpresepio.com

In Udine leuchtet nicht nur der Mercatino di Natale auf der Piazza San Giacomo (bis 6.Jänner), man kann auch in der Galleria Modotti im ehemaligen Fischmarkt in der Via Paolo Sarpi mehr als 30 Krippen meisterhafter moderner Krippenbauer bewundern.

Pordenone hat heuer seinen Weihnachtsbaum vom Land Kärnten bekommen, davor wird Schlittschuh gefahren. Und in der wunderbaren Pasticceria Scioccolateria Peratoner, berühmt für ihre Schokoladen, locken weihnachtliche Süßigkeiten und es wurde aus viel Schokolade und Zucker eine ganz besondere Krippe gestaltet, durch die sogar ein kleiner Zug fährt.

In Corgnolo, einem Ortsteil von Porpetto nahe San Giorgio di Nogaro, steht eine eindrucksvolle Krippe mit mehr als 300 lebensgroßen Figuren. Auf einem Areal von etwa 15.000 Quadratmetern an den drei Armen des Flüsschens Corgnolizza sind die Krippenszenen gebaut, ergänzt um Szenen des bäuerlichen Dorflebens, zum Teil in den alten Bauernhäusern und -höfen. Ein Erlebnis für jung und alt. (Bis 19.Jänner 2020) www.prolocodicorgnolo.it/presepe-di-corgnolo/

Poffabbro, in den Bergen nördlich von Maniago (Provinz Pordenone) gelegen, verwandelt sich stets zur Weihnachtszeit in ein Krippendorf. Große und kleine Krippen, in Höfen, auf Balkonen, in Mauernischen entlang der Straßen und kleinen Plätze – überall stehen Krippen, insgesamt etwa 100, aus den verschiedensten Materialien. Wenn es Abend wird, entsteht so mit den unzähligen Lichtern in dem Ort eine ganz spezielle Weihnachtsstimmung, wie wir auch in unserem Buch „111 Orte in Friaul…..“ beschrieben haben. (Bis 12.Jänner 2020)  https://www.vivivalcolvera.it

Jedes Jahr entsteht auch am Strand von Lignano neben der Terrazza al Mare eine Krippe. Diese Szenen sind ganz aus Sand gestaltet von verschiedenen Künstlern der ‚Accademia della Sabbia, die sich auf die ‚Sandbildhauerei‘ vorzüglich verstehen. Auf etwa 200 Quadratmetern Fläche werden da 150 Kubikmeter Sand verarbeitet. Die Krippe ist von einem Zelt geschützt, so können ihr auch Regen oder Wind nichts anhaben. (Bis 2.Februar 2020) http://www.presepelignano.it/

Grado ist um diese Jahreszeit die „Isola di Natale“, die Weihnachtsinsel. Nicht nur wegen der Fülle weihnachtlicher Veranstaltungen wie Konzerten oder Auftritten von Straßenkünstlern, sondern vor allem auch wegen der Fülle von Krippen, die in der ganzen Altstadt und im ehemaligen Cinema Cristallo (Messegelände) aufgestellt sind. (Bis 6.Jänner 2020) https://www.girofvg.com/grado-isola-del-natale-2019-grado-go/

Und wir wollen auch auf jene, wahrscheinlich älteste erhaltene Krippe des Friaul nicht vergessen, die in Cividale im ehemaligen Kloster Santa Maria in Valle steht. Sie wurde im 18.Jahrhundert von Klosterschwestern gefertigt, war lange vergessen und steht heute das ganze Jahr dort, wo eines die Wäscherei des Klosters war, am Fuß des Turms der Klosterkirche. (Siehe dazu auch unsere Bücher „Friaul für alle Jahreszeiten“ und „111 Orte in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss, beides übrigens wunderbare Last-Minute-Geschenke für Friaul-Freunde und solche, die es werden wollen und sollen.) https://www.cividale.com/it/il_presepe_delle_orsoline

Mit der KulTour Villach unterwegs: Versteckte Perlen Friauls

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Ein Ausflugstag, wie man ihn sich nur wünschen kann: Die Sonne strahlt vom Himmel, wenn 60 Friaul-Freunde unterwegs sind. Die KulTour der Kulturabteilung der Stadt Villach mit Leiter Christian Sturm und Nicole Heuberger hat sich aufgemacht ins Friaul. Wir durften ihnen einige ganz besondere Plätze zeigen, die wir beschrieben haben in unserem Buch „111 Orte in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss“. Ein Bilderbuch-Samstag ist es geworden!

Nicht weit von San Daniele, in San Tomaso di Majano gilt es eine kulturelle Perle der Region zu entdecken: das einstige Pilger-Hospital San Giovanni di Gerusalemme. Auf der Via d‘Alemagna zogen im Mittelalter Kreuzritter und Pilger vom nördlichen Europa nach Süden. Im Abstand einer Tagesreise gab es Hospitale, die meist vom Johanniterorden betrieben wurden und Schutz, Labung, gesundheitliche Versorgung und Nächtigungsmöglichkeiten boten. Das einzige solche in Friaul, Veneto und Trentino erhaltene Hospital ist jenes in San Tomaso. Seit 2004 wird es restauriert und ist mit seiner Kirche San Giovanni nicht nur ein Baujuwel, sondern es nimmt dank der Vereinigung „Amici dell’Hospitale“ nach und nach seine Funktion wieder auf, indem es wandernden Reisenden einen Ruhepunkt bietet. Maria Teresa Garzitto, die Präsidentin der Vereinigung, hat die Villacher Gruppe kundig durch den Gebäudekomplex geführt, besonders auch auf die erhaltenen Dachkonstruktionen aus jahrhundertealten, handbehauenen Kastanienholzbalken aufmerksam gemacht und eine Menge Staunen über die spannende Historie dieses Ortes ausgelöst. Gastfreundlich gab es auch Kaffee und Kekse zur Stärkung. 

Eine gute halbe Stunde Busfahrt entfernt das nächste Ziel: der Parco Turoldo in Coderno bei Sedegliano. Dieser nach dem berühmten friulanischen Dichterpriester Padre David Maria Turoldo benannte Park ist geprägt von Mosaiken, die der Künstler Luciano Petris geschaffen hat, zum Teil nach eigenem Entwurf, zum Teil nach Entwürfen des slowenischen Künstlers Joze Ciuha (+2015). Nicht nur Petris begrüßt uns hier, sondern auch der Pfarrer des Ortes Don Nicola Borgo, auf dessen Initiative hin der Park 2013 geschaffen wurde. Don Borgo bringt den Gästen nicht nur das geistige und literarische Schaffen von Turoldo (der in Coderno geboren wurde, +1992) nahe, sondern auch die Bedeutung der Mosaikarbeiten von Luciano Petris. Der zeigt dann auch Fotos der Mosaike, die er in Österreich in Kooperationen mit und nach Entwürfen von Anton Lehmden (z.B. Mosaik in der Wiener U-Bahnstation Volkstheater) und Christian Ludwig Attersee (z.B. Mosaik am Haus Mariahilferstraße 78 in Wien oder zwei Mosaike am Bahnwanderweg am Semmering) geschaffen hat. Und Petris zeigt, wie er Stück für Stück aus Glasplatten die bunten Mosaiksteinchen per Hand mit dem Hammer passend entstehen lässt. Inzwischen haben seine Frau Ornella, sein Sohn Fabrizio (der auch als Mosaikkünstler arbeitet) sowie einige Helfer und Helferinnen der Pfarre einen Umtrunk mit Spumante des Weingutes Vendrame und Salami-Käse-Häppchen vorbereitet. Die Gastfreundschaft ist auch hier wirklich großartig!

Weiter geht es zum Mittagessen ins Ristorante Da Toni in Gradiscutta di Varmo. Der ‚Padrone‘ Aldo Morassutti, seine Frau Lidia, seine Tochter Elisabetta und das Servier- und Küchenteam haben sowohl einen Umtrunk mit Spumante des Weingutes Forchir vorbereitet als auch ein phantastisches Mittagsmenü: Ricotta mit Feigenkonfitüre, geräucherte Entenbrust, Rigatoni mit Steinpilzen, Schweinswangerln mit Kartoffelpüree und ein Apfeltörtchen. Dazu gibt es Friulano von Forchir und Cabernet von Alturi, danach natürlich einen nicht minder köstlichen Espresso. ‚Da Toni‘ ist einfach immer ein Genuss-Erlebnis!

Aber dieser prächtige Samstag hat für den Nachmittag noch ein Highlight zu bieten: Das Weingut Pittaro, wo das eindrucksvolle Weinmuseum zu bestaunen ist. Piero Pittaro, eine der seit vielen Jahren die Weinkultur in Friaul prägenden Persönlichkeiten, hat seit den 1970er Jahren eine wunderbare Sammlung von historischen Flaschen und Gläsern sowie allem, was mit der Weinerzeugung verbunden ist, zusammengetragen. Mittendrin steht eine Gondel, um die wertvollen Gläser aus Murano in entsprechendem Rahmen präsentieren zu können. Eine kleine Weinprobe gibt dann noch Geschmackseindrücke der Pittaro-Weine, die die Gäste überzeugen, denn es wird noch eine Menge eingekauft, ehe der Bus sich auf die Heimreise nach Villach begibt. Danke an Christian Sturm und Nicole Heuberger von der Villacher Kulturabteilung, dass dieser erlebnisreiche Friaul-Tag auf den Spuren unserer „111 Orte….“ möglich wurde!

Auf Friaul-Ausflug mit Gästen aus Reichenau/NÖ

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Städtepartnerschaften bringen Menschen und Gegenden zusammen – so auch die Partnerschaft zwischen Reichenau an der Rax in Niederösterreich und der friulanischen Stadt Latisana. Ein Autobus mit Reichenauern reiste vergangenes Wochenende zum Stadtfest ‚Latisana-Settembre.doc‘ an. Organisiert hat die Reise Vizebürgermeister Michael Sillar, assistiert von Renate Buchner. Mit dabei auch Bürgermeister Johann Döller sowie der ehemalige Bürgermeister Johann Ledolter, in dessen Amtszeit die Partnerschaft mit Latisana ins Leben gerufen wurde. Und wir durften diesen Gästen bei einem Ausflug am Samstag zusätzlich Duino, Triest und Cormons näherbringen.

Duino, das Schloss auf einem Felsen an der Karstküste nahe Triest, fasziniert jeden: der fantastische Blick aufs Meer, der Garten, die Geschichte, die im 11.Jahrhundert mit dem alten Castello beginnt und bis zur Eigentümerfamilie Torre e Tasso (Thurn und Taxis) reicht, die seit dem 19.Jahrhundert das Schloss zu einem Kulturzentrum gemacht hat. Dass hier der Dichter Rainer Maria Rilke auf Einladung von Maria von Thurn und Taxis weilte und 1910 hier seine Duineser Elegien zu schreiben begann, ist nur ein Teil dieser spannenden Geschichte des an prominenten Gästen so reichen Schlosses: z.B. die Musiker Franz Liszt und Johann Strauss, die Literaten Gabriele d’Annunzio, Mark Twain, Victor Hugo und Hugo von Hoffmannsthal, die Schauspielerin Eleonora Duse, aber auch Kaiserin Elisabeth, Erzherzog Franz Ferdinand, der spätere Kaiser von Mexiko Maximilian – die Liste der hochrangigen Besucher ist lang. Kompetent wurden die Reichenauer durch eine Vorarlbergerin, die in Triest verheiratet ist, durch die Räume geführt, wo derzeit auch noch eine Sammlung barocker Musikinstrumente aus der Sammlung José Vázquez zu bestaunen ist.

Wer auf Pfaden wandelt, die Historie und Traditionen der Gegend darlegen, der nimmt so wie die Reichenauer Gruppe das Mittagessen in Triest in der Antica Trattoria Suban ein. Seit 1865 existiert diese Trattoria, auch als Ergebnis der Tatsache, dass der Gründer Giovanni Suban bei einer Lotterie in Wien fünf Richtige und deshalb eine Menge Geld gewonnen hatte. Heute ist sein Urenkel Mario Suban der Chef, unterstützt von Gattin Claudia und seinen Töchtern Federica und Giovanna. Die Gruppe aus Reichenau wurde mit Spinatpalatschinke (die schon Papst Johannes Paul II. mundete), Nudeln und Fleischstrudel sowie Kalbsbraten und in Brotteig gegarten Schinken erfreut.

Adresse

  • ARGE Hopfmüller-Hlavac
    Deublergasse 37
    A-1210 Wien

Kontakt

Gisela Hopfmüller

Franz Hlavac

  • +43 664 281 80 18

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