Archiv für Dezember, 2013

Auguri di Natale! Frohe Weihnachten!

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch, Wir sind on air

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All unseren Freunden und Lesern, allen Friaul-Fans und solchen die es noch werden wollen wünschen wir frohe Weihnachten und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr!

Danke, dass Sie unserer journalistischen Arbeit für die Bücher und die Homepage über Friaul so freundliche Aufmerksamkeit widmen. Auch 2014 werden wir sicher viel Neues berichten.

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A tutti i nostri amici e lettori, a tutti tifosi del Friuli Venezia Giulia e che vorebbero esserlo auguriamo Buon Natale ed un Anno Nuovo felice, sano e fruttoso! Grazie di dedicare la loro cortese attenzione al nostro lavoro giornalistico per i libri e per il nostro sito sul Friuli! Anche 2014 certamente segnaleremo tante novità.




2013 klingt auch noch aus mit „Friaul erleben“, und zwar ganz wörtlich genommen: in Radio Stefansdom wird am 27.Dezember 2013 in der Sendung „Lesezeichen“ um 8.15 Uhr und um 18.15 Uhr ein Buchtipp gestaltet von Chefredakteur Anton Gatnar gesendet.

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Ribolla Gialla Spumante – Verkostung bei wein.pur

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch

„Der Ribolla scheint für feinrassige Schaumweine gut geeignet zu sein. Sie haben das auch in Ihrem Buch erwähnt. Darüber sollten Sie bitte unbedingt für wein.pur etwas schreiben – am besten mit aktuellen Verkostnotizen“. Diese Mail von Alexander Magrutsch, dem Chefredakteur von wein.pur, kam im Sommer. Die Zeitschrift wein.pur ist eine der renommiertesten Wein-Fachzeitschriften, die alle zwei Monate im Agrar-Verlag erscheint und von Kennern und Liebhabern nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland und der Schweiz viel gelesen wird.

Der Ribolla Gialla Spumante wird ja von Winzern im Friaul zunehmend mehr produziert, quasi als Gegenstück zum Prosecco. Denn der ist ja als DOCG-Qualitäts- und Herkunftsmarke (Denominazione di origine controllata e garantita) seit 2010 für das Valdobbiadene/Conegliano-Gebiet des Veneto geschützt. Zwar stammt die Prosecco-Rebe ursprünglich aus dem Ort Prosecco im Karst bei Triest, aber auch wenn in Friaul-Julisch-Venetien weiter auch Prosecco angebaut wird (meist unter dem Namen der Traubensorte, nämlich Glera), die DOCG-Marke für den Prosecco „gehört“ Venetien. Also soll der Ribolla gialla, eine der ältesten autochtonen Rebsorten des Friaul, in der Spumante-Version als Alternative den Konsumenten ans Herz gelegt werden.

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Für unseren wein.pur-Artikel kam ein feines Projekt ins Laufen, das mit dem Organisieren von verschiedenen Ribolla Gialla Spumante – Varianten für eine Weinprobe begann. In Zusammenarbeit mit der Organisation „Strade del Vino e dei Sapori Friuli Venezia Giulia“ (Strassen des Weins und der Genüsse Friaul Julisch Venetien) und auch mit Winzern, die dort nicht Mitglieder sind, konnten wir 15 Ribolla gialla spumante – Varianten von 14 verschiedenen Produzenten für die geplante Degustation zusammenstellen und nach Wien bringen.

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Vergangene Woche war es so weit: Im großen Besprechungsraum der Redaktion fand die Verkostung statt. Sieben Personen bildeten das Verkoster-Team: Chefredakteur Alexander Magrutsch sowie Alexander Lupersböck, Angelika Deutsch, Karin Reder, Daniela Dejnega (alle fünf Weinexperten, die regelmäßig für wein.pur tätig sind) und wir beide. Natürlich war es eine Blind-Verkostung, entsprechend dem üblichen Bewertungsschema von wein.pur wurden „Gläser“ vergeben. Am Ende waren wir sieben uns einig: es war überaus interessant und zufriedenstellend, sich mit dem Ribolla Gialla Spumante so eingehend zu beschäftigen.

Für alle Neugierigen: Die Ergebnisse der Verkostung werden dann in unserem Artikel für die März-Ausgabe des Magazins wein.pur zu lesen sein. Seien Sie gespannt!

Danielas Mutter ist gestorben

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch

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Eine Kerze brennt seit gestern bei uns. Das hat einen traurigen Grund: Danielas Mutter ist gestorben.

„Dobbiamo andare in Svizzera, mia mamma sta male, wir müssen in die Schweiz fahren, meiner Mutter geht es schlecht“, hatte unsere Freundin Daniela am Dienstag abend bei einem unserer Telefonate zwischen Varmo und Wien berichtet. Daniela stammt ja aus Giornico im Tessin, ihre Mutter lebte dort, hoch in den Achtzigern, behütet und versorgt von Danielas Schwester und ihrem Bruder. Daniela und Rosano sind sie regelmäßig besuchen gefahren.

Gestern am späten Nachmittag dann Rosannos SMS: „La mamma di Daniela è mancata, Danielas Mutter ist gestorben“. Kurz danach auch ein messaggio von Danielas Tochter Samara: „Con grande dolore vi annunciamo la morte di mia nonna. Mit großem Schmerz teilen wir Euch den Tod meiner Großmutter mit“. Ganz betroffen und sehr traurig haben wir geantwortet und dann mit Daniela telefoniert. Sie, ihre Schwester und ihr Bruder waren bis zuletzt bei ihrer Mutter im Spital.

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Wenn wir allen doch nur viel Kraft schicken und persönlich Trost spenden könnten! Wir versuchen es wenigstens über die Distanz.

Wir haben Danielas Mutter in Varmo kennengelernt, wo sie immer wieder hin kam. Sie war zuletzt vor zwei Jahren zur Erstkommunion ihrer Enkelin Karin gekommen, immer wieder waren wir in diesen Tagen plaudernd im Garten gesessen, sie hatte uns gemeinsam mit Daniela gezeigt, wie man die wunderbaren Ravioli macht nach einem Rezept der Großmutter. Sie war „una splendida signora“, eine wunderbare Frau, die ihr gar nicht leichtes Leben gemeistert und ihren Kindern mitgegeben hat, wie man das schafft. Leider können wir beim Begräbnis in der Schweiz nicht anwesend sein, aber unsere Herzen sind bei „unserer friulanischen Familie“!