Archiv für Oktober, 2014

Friaul-Abend im Warmbaderhof/ Villach

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen

Es ist immer wie ein Eintauchen ins Wohlfühlen, wenn wir nach Warmbad Villach ins Thermenhotel Warmbaderhof kommen. So auch diesmal zu einem Friaul-Abend, der auf Initiative einer Gruppe niederösterreichischer Ärzte-Senioren zustande kam, alle seit Jahren Stammgäste im Warmbaderhof. In einem netten Telefonat hatte Hannelore Weintögl namens der Gruppe angefragt, ob wir kommen, über Friaul erzählen und aus unseren Büchern lesen könnten. Natürlich konnten wir gerne. Und Martin Plazer, Direktionsassistent im Warmbaderhof, hatte gleich dazu vorgeschlagen, die Lesung doch für alle Gäste des Hotels zu machen.

Dann ging’s weiter mit dem Friaul-Abend in dem angenehmen Ambiente des Park-Salons. Etwa 50 Gäste ließen sich zum virtuellen Friaul-Ausflug einladen, inklusive Degustation der Komjanc-Weine. Von jung bis Senior – alle mögen Friaul sehr und wissen jetzt noch mehr darüber. Übrigens: Unsere Bewunderung gilt einem betagten, aber ungemein agilen Ärzte-Ehepaar: Er ist 100 und sie 94 Jahre alt, verheiratet seit 72 Jahren und voller Lebensfreude – Interesse für Friaul inklusive!

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Magere Olivenernte im Friaul

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch

Jetzt ist sie ziemlich gelaufen, die Olivenernte 2014!

Renommierte Olivenölproduzenten laden zum Verkosten der neuen Öle ein, Parovel etwa dieser Tage zur großen Ölpresse in der Zona artigianale von Dorligo della Valle, oder Vitjan und Devan Sancin auf den Monte d’Oro, den Goldenen Berg, beides hinter Triest. Der Karst ist ja eines der nördlichsten Anbaugebiete für Oliven. Autochtone Sorten wie Bianchera und Leccino sind wenig kälteempfindlich und enttäuschen in ihrer Produktion selten.

Aber die Freude über die Ernte ist dieses Jahr nicht ungetrübt. „Es ist kein denkwürdiges Jahr“, berichten die Tageszeitung „Il Piccolo“. „Der warme Winter, eine problematische Blüte und vor allem der verregnete Sommer mit den niedrigen Temperaturen haben in ganz Norditalien die Basis gelegt für Schadinsekten wie die Olivenfliege“. Die Folge: bis zu 50 Prozent weniger Ertrag.

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Ähnliches berichtet uns auch Roberto Komjanc, dessen Vater Alessio die Olivenhaine der Familie nahe Gorizia betreut. Aber immerhin ist es Alessio durch die intensive Pflege seiner Olivenbäume doch gelungen, qualitätvolle Oliven zu ernten und daraus sein ausgezeichnetes Öl zu pressen.

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Einige unserer eigenen kleinen Olivenbäumchen in Varmo haben heuer erstmals Oliven getragen: Wir haben uns über etwa eineinhalb Kilogramm gefreut, die inzwischen in Salzlake liegen. Sie werden uns – wenn sie in zwei, drei Monaten durch das Salz das Bittere verloren haben – bestimmt gut schmecken.