Archiv für November, 2014

PORDENONE WINE & FOOD LOVE
4.12.: MuseumsQuartier Wien

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Weinempfehlungen aus Friaul

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 14.00 – 20.30 Uhr

MuseumsQuartier Wien – Ovalhalle und Foyer.

a2 a1 a3 a5 a6 a7

Die Veranstaltung hat zum Ziel, die Provinz Pordenone in ihrer Gesamtheit vorzustellen, von der malerischen Stadt Pordenone bis in die Friauler Dolomiten, die zu den bezauberndsten Gerbirgslandschaften der Alpen gehören, von der typischen Weinkultur bis zu den charakteristischen Speisen. Genießen Sie die Verkostung der der Weine DOC Friuli Grave von neun namhaften Produzenten (14.00-20.30 Uhr), eine Auswahl typischer Speisen und informieren Sie sich über attraktive Tourismusangebote im weitgehend noch unentdeckten „territorio pordenonese“.

Die Veranstaltung wird von Kommunikationsbetreuer Wolfgang Obermaier begleitet, jahrelanger Veranstalter der Weintage im Museumsquartier Wien

pordenone-wine-food-love.jimdo.com

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bzw. Registrierung direkt beim Empfang im MQ (OvalhalleI) erforderlich.

Das Consorzio Friuli Grave lädt zu einer Degustation der typischen Weine aus dem DOC-Gebiet Friuli Grave, präsentiert von neun prominenten Weingütern.

Das Consorzio Pordenone Turismo präsentiert die Schönheiten der Provinz für Reiseveranstalter und private Interessenten (Foyer neben der Ovalhalle).

Die Autoren Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac („Unser Friaul“, „Friaul erleben“ und „Unsere Friaul Rezepte“ werden über ihre persönlichen Eindrücke und Erlebnisse in der Provinz erzählen und zu den Weinen der Verkostung entsprechende Rezepte vorstellen

Friaul-Abend im Kulturhaus Pauka
in Wulkaprodersdorf

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen

In Wulkaprodersdorf, einer kroatischen Gemeinde im Burgenland, steht ein 100 Jahre altes ehemaliges Bauernhaus, das von der Familie Grete und Willi Krojer liebevoll renoviert worden ist. Heute ist es ein Seminar- und Kulturhaus. Dorthin haben wir an einem nebeligen Wintertag sonnige Geschichten und viele Bildern aus dem Friaul gebracht und unsere Zuhörer „erwärmt“. Viele der Besucher haben uns anschließend bei einem Glas Wein, den wir von unseren Winzerfreunden Ferrin und Komjanc mitgebracht hatten, erzählt, dass sie schon mit unseren Büchern durch das Hinterland des Friaul gefahren sind. Unsere Tipps haben sich offenbar sehr bewährt. Das werden nun bestimmt auch die Rezepte aus unserem Friaul-Kochbuch tun, das sich auch als Weihnachtsgeschenk großer Beliebtheit erfreut.

a1 a0 a01 a13 a5 a4 a6 a12 a10 a7 a9 a11 a14 a8 a15

Friulaner auf „mercatini“
in Wien und Schloss Hof

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles

Schon lange hat sich Mosè, der 10jährige Sohn von Raffaella und Roberto Komjanc, darauf gefreut, wieder Weihnachtsmärkte in Wien zu besuchen. Die Vorfreude wurde Wirklichkeit am Samstag nach unserem Friaul-Abend in Reichenau, zu dem unsere Winzerfreunde ja gekommen waren. Ein ganzer Tag im Zeichen der „mercatini“: Natürlich ging es los beim großen Weihnachtsmarkt vor dem Wiener Rathaus. Ponyreiten, Keksebacken, einen Polsterüberzug bemalen, eine Schneekugel mit Kaiserin Sisi drin, Keksausstecher und vieles mehr – lauter Attraktionen für Mosè. Und für Raffaella, Roberto und uns beide beim Zuschauen nicht minder nett.

a1 a2 a3

Mitten drin finden wir einen Stand, der Friaul Julisch Venetien auf den Weihnachtsmarkt holt: Ein Stand mit Marzipan aus Triest! Wir erfahren: Das triestinische Marzipan hat eine sehr lange Tradition. Das Wort „marzapana“ wurde von „pane di mandorla“, also Mandelbrot, abgeleitet. Es wurde ursprünglich zu Familienfeiern wie etwa Hochzeiten zubereitet. Beim Fest zur Einweihung von Schloss Miramare bei Triest im Herbst 1860 wurde Triestiner Marzipan auch Maximilian von Habsburg, seiner Frau Charlotte und den Gästen gereicht. So nahm dieses Marzipan seinen Weg auch in andere Teile der Habsburgermonarchie. Und heutzutage gibt es Triestiner Marzipan speziell zur Weihnachtszeit.

a4 a5 a5a a5b a6 a6a a7 a7a a7b

Nachmittags fahren wir hinaus aufs Land, nach Schloss Hof, das sich ja schon mit dem Weihnachtsdorf ganz festlich verwandelt hat. Das prächtige Jagdschloss von Prinz Eugen ist für unsere friulanischen Freunde eine stimmungsvolle Überraschung. Es dämmert früh, da passt dann auch ein Schluck Glühwein beziehungsweise Kinderpunsch sehr gut. Ein Bläserquartett begeistert mit Weihnachtsliedern besonders Mosè, er spielt ja selbst auch Trompete. Hinten in den großen Ställen werden die Pferde, Ziegen und Esel gestreichelt, in den Wirtschaftsgebäuden die Kunsthandwerksstände angeschaut. Die größte Attraktion ist für uns große Kinder und den kleinen Mosè ein ganz simples Holzspielzeug: ein einfaches Stangerl mit propellerartigen Flügeln drauf…..ein rascher Dreh mit den Händen, und schon hebt das Ding wie ein Hubschrauber ab! Der ganze Rückweg zum Parkplatz ist auf diese Weise auch noch voller Spaß!

a8 a9 a10 a10a a11 a12

Friaul-Abend im Literatursalon
Schloss Wartholz/Reichenau

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen

a1 a2 a3 a4 a5 a6

Sie zählen nun schon zu den höchst angenehmen Traditionen, unsere Lesungen im Literatursalon Schloß Wartholz in Reichenau an der Rax in Niederösterreich. Am Nachmittag stöbern wir noch genussvoll durch das geschmackvolle Weihnachtsdekor im Interieur-Geschäft und erfrischen uns mit einem Drink im zugehörigen Cafè-Restaurant. Der Reihe nach tauchen bekannte Gesichter auf, also Gäste, die jedesmal dabei sind bei unseren Friaul-Abenden in Wartholz, zum Beispiel Gerhard und Maxi Hörr oder Erich und Gabi Hempfling. Auch heuer sind wieder unsere Winzerfreunde Roberto und Raffaella Komjanc mit ihrem Sohn Mosè gekommen, um die Veranstaltung mit ihren Weinen zu bereichern.

a3 a7 a8 a9 a10 a11 a12 a13 a14

Das Begrüßungskomitee des Hauses besteht wieder aus dem Literatursalon-Verantwortlichen Robert Mang und unserem Ex-ORF-Kollegen Ronald Reisenbauer. Der Veranstaltungsraum füllt sich rasch, etwa 90 Gäste wollen sich diesmal aus dem Nebelgrau virtuell ins Friaul entführen lassen. Alle gehen während der Lesung wirklich mit, man spürt, wie sehr Ohren und Herzen der Zuhörer für unseren Vortrag offen sind, egal ob wir über Spezialitäten und Rezepte berichten oder über Geheimtipps für die nächsten Friaul-Ausflüge vom Castello Ceconi bis zu Sauris, von Grado bis zu der Azienda der Komjanc in San Floriano del Collio. In netten Gesprächen vor und nach der Lesung bekommen wir berichtet, dass da etliche schon Friaul-Reisen anhand unserer Bücher gemacht haben. Was uns natürlich besonders freut. Und nun sind auch viele ganz entschlossen, unsere Friaul-Rezepte eifrig nachzukochen. An diesem Abend kommt auch der neue Styriabooks-Vertriebsverantwortliche Wolfgang Habenschuss mit seiner Gattin vorbei, um persönlich zu erleben, wie ein Friaul-Abend alla Hopfmüller/Hlavac so abläuft. So kann er in seinen Kontakten dem Buchhandel sicher noch lebendiger vermitteln, wieviel friulanisches „Herzblut“ in unseren Büchern und Präsentationen steckt. Bei der Degustation finden die Komjanc-Weine viele neue Fans und bisherige Fans genießen nicht weniger den Geschmack des Südens. Der 10jährige Mosè ist beim direkten Kontakt zu den Gästen beziehungsweise Kunden auch wieder ganz aktiv dabei. Raffaellas Aufschnittplatten mit Prosciutto, Lardo und anderen Köstlichkeiten sowie der Montasio-Käse und die selbstgemachte Feigenmarmelade, die wir mitgebracht haben, helfen jene Hungergefühlt der Gäste zu beruhigen, die wir mit dem Erzählen über die Küche des Friaul erzeugt haben.

a15 a16 a18 a19 a20 a21 a22 a23 a24 a1