Ostergrün in der Friaul-Küche

Written by Gisela & Franz. Posted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch, Küche

Es muss nicht immer Spinat sein! Die jungen Triebe vom wilden Hopfen, dem luppolo, friulanisch urtizzòns, kommen derzeit auf die vorösterlichen Teller im Friaul:

In prosciutto gewickelt, in der frittata (Omelette) oder im risotto.

Luppolo wächst auch in Österreich und Deutschland! Augen auf an Waldrändern und Zäunen! Nur wird er da wenig beachtet.

a1 a2 a3

Kochanleitungen finden sich im Kochbuch „Unsere Friaul-Rezepte“ !!!

Zum Beispiel: Luppolo mit prosciutto

Zutaten (für vier Personen): 4 Büschel der Triebe des wilden Hopfens, ca. 150 g Prosciutto crudo (Rohschinken, z.B. San Daniele-Schinken), Salz, Saft einer halben Zitrone, Grana zum Drüberhobeln, gehackte Petersilie.Zubereitung: Die Luppolo-Büschel mit Küchengarn zusammenbinden und in Salzwasser mit Zitronensaft etwa 5 Minuten kochen. Herausnehmen und abtropfen lassen. Das Küchengarn entfernen. Den Luppolo in Prosciuttoscheiben einwickeln. Auf jeden Teller ein Luppolobüschel legen und entweder gehackte Petersilie drüberstreuen oder Grana drüberhobeln und sofort servieren.

a4 a5 a6

Variante: Man kann den in Prosciutto gewickelten Luppolo noch für ein paar Minuten bei Oberhitze ins Rohr legen (das macht den Schinken knusprig), ehe er auf den Teller und der Grana darüberkommt.

Trackback von deiner Website.

Kommentieren