Paolo Rodaros Spumante rosè 2012 ist da!

Written by Gisela & Franz. Posted in Friaul-Tagebuch, Küche, Weinempfehlungen aus Friaul

Pinot Nero-Trauben des Jahrgangs 2012, gewachsen auf den Hügeln von Spessa bei Cividale, von Hand gelesen, vinifiziert, dann mit Champagnermethode 24 Monate weiter in der Flasche vergoren…..und nun zu Beginn der Karwoche degorgiert – das ist Paolo Rodaros Spumante Metodo Classico Millesimato Rosè Pas Dosè! Es ist erst der zweite Jahrgang dieses Spumante, der auf den Markt kommt.

Rodaro und seine Lara Boldarino haben uns wie viele Freunde, Kunden und Winzerkollegen eingeladen, um beim Degorgieren dabei zu sein. Gegen 11 Uhr ist die Azienda Rodaro deshalb schon ordentlich bevölkert. Zum Einstand werden die Friulano-Jahrgänge 2014, 2013 und 2012 verkostet. Paolo und Lara begrüßen uns herzlich.

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In Gruppen werden die Gäste nun in die Kellerei geführt, wo degorgiert wird. Für Einsteiger: degorgieren heißt, dass der Hefepropfen in den Flaschen, in denen der Spumante vergoren wurde, entfernt wird. Dazu werden die Flaschen kopfüber in ein Kältebad mit etwa -20 Grad getaucht, dann wird der Kronkorken geöffnet und der Hefe-Eis-Pfopf schießt durch den Druck in der Flasche heraus. Jetzt kommt der Korken rein, der Drahtbügel drüber, fertig! Diese Prozedur bekommen wir vorgeführt, sie wird hier maschinell gemacht. Dazu hat Rodaro Top-Profis aus der berühmten Spumante-Gegend Franciacorta kommen lassen, die mit Maschine und Mannschaft vielen Spumante-Erzeugern zur Hand gehen. Bei seinem Spumante Rosè darf schließlich nichts schiefgehen.

2400 Flaschen vom Rosè pas Dosè und 800 Magnums werden degorgiert und fertig gestellt. Spannend zuzusehen, wie jeder Handgriff sitzt, ist das nicht nur für uns, sondern auch für viele Winzerkollegen Paolos, die er herumführt. Etwa Franco Toros aus dem nahen Cormons.

Wir plaudern gleich auch ein bisschen mit Giovanni Dri, dem für seinen Ramandolo bekannten Weinmacher. Er erzählt, was er an seiner Süßwein-produktion verändert, das macht uns neugierig auf einen nächsten Besuch auch bei ihm.

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Paolo Rodaros Gäste sind natürlich nicht nur zum Zuschauen eingeladen, verkostet wird natürlich auch. Dazu geht es nun auf den nahen Hügel, wo die Villa Romano steht, die Paolo vor vielen Jahren erworben hat und wo er und Lara wohnen. In und um die Villa ist alles für ein großes Fest vorbereitet. Ein paar Worte zu den Gästen, dann öffnet Paolo die erste Flasche seines neuen Spumante rosè. Salute! Alle kosten und wir haben niemanden getroffen, der nicht sehr angetan war. Ein wirklich feines Produkt.

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Das finden nicht nur wir, sondern viele wichtige Repräsentanten der Weinwelt Friauls. Zwei Beispiele: Claudio Fabbro, einer der renommiertesten Weinjournalisten, ist ebenso da wie der bekannte Önologe Gianni Menotti, der vielen Winzern mit seinem Rat zu noch höherer Qualität ihrer Weine verhilft. Und weil natürlich kein ordentliches friulanisches Fest ohne Essen und Musik möglich ist, werden hier nun Köstlichkeiten von Schinken über Käse bis Bohnensuppe gereicht und ein unterhaltsames Duo spielt mit friulanischen Liedern auf. Ein Event zum rundum Wohlfühlen. Auguri, Glückwünsche, an Paolo Rodaro für seinen neuen Spumante Rosè!

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Kommentare (1)

  • Graziano

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    su questo splendido blog applicare un traduttore aiuterebbe 🙂

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