Archiv für Januar, 2017

Friaul-Weintag in Wien am 1. Februar

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Wein, Weinempfehlungen aus Friaul

Es ist wieder soweit: Der Tag des Friauler Weines im MuseumsQuartier in Wien findet heuer am 1.Februar statt (von 14 Uhr bis 20.30 Uhr). Wolfgang Obermaier als bewährter und routinierter Organisator hat wie jedes Jahr eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt. Wieder kommen viele Winzer aus dem Friaul und auch ein Prosciutto-Produzent. Und wir sind wieder mit unseren Publikationen präsent!

Schon traditionell dabei unsere Winzerfreunde Paolo und Fabiola Ferrin, Roberto und Raffaella Komjanc, Anna Muzzolini /Grillo Iole, und Hilde Petrussa / Vigna Petrussa. Erstmals bei der Veranstaltung ist Le Celline, ein Weingut aus San Martino di Codroipo.

Darüberhinaus nehmen teil: Vigna Petrussa, Comelli Paolino, La Magnolia, Livon, Fratelli Stanig, Prosciuttificio La Glacere, KorsicWines, Stroppolatini, I Magredi, La Pergola, Sgubin Ferruccio, Il Roncal, Pizzulin Denis, Humar, Petrussa, Agriturismo Le Giarine, Colli di Poianis, Marinig, Castello Sant’Anna, Terre di Grazia, La Sclusa, Pizzutti.

Aquileia: Magie der Glasperlen

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch

Glasperlen als Talismann, Glasperlen als Zahlungsmittel, Glasperlen als Schmuck – seit der Mitte des zweiten Jahrtausends vor Christus lassen Glasperlen ihre Magie spielen. Das tun sie auch in einer kleinen, aber feinen Ausstellung im Archäologischen National-Museum in Aquileia nahe Grado.

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Aquileia ist an sich um diese Jahreszeit ebenso verschlafen wie die ganze Gegend. Aber ganz allein den Dom und dann das Museo Archeologico Nazionale anzuschauen, so wie wir das an diesem sonnigen, aber eiskalten Jännertag konnten, das hat schon was. Besonders, wenn in dem Museum auch noch wunderbare Glasperlen zu sehen sind, besonders solche aus Venedig und Murano. Die unterschiedlichen Techniken der Herstellung werden den Besuchern in einem Film erklärt. Zum Beispiel: Die bunten Perlen wurden entweder aus erhitzten, dünnen Glasstäben gezogen und dann nachgeschliffen. Oder es wurden bei den Millefiori-Perlen von den Glasbläsern mehrfarbige Teilchen von Glasstäben auf einen Glaskörper aufgesetzt und zu einer Perle gepresst.

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Millionen solcher Perlen wurden bis heute hergestellt und sind in aller Welt gefragt. Lange fanden sie auch als Zahlungs- beziehungsweise Tauschmittel Verwendung. Doch die Brillianz der Farben und Formen macht besonders die Schmuckketten überaus attraktiv. Glas ist eben ein ganz besonderes Material für ganz besondere Dinge. Bis zum 31.Jänner 2017 (Dienstag bis Sonntag von 8.30 bis 19.30 Uhr) ist die Glasperlen-Ausstellung im zweiten Stock des Museums noch zu sehen.

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