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Von Friaul in die ganze Welt: Der Fotokünstler Elio Ciol aus Casarsa

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Seine Fotografien  sind im Metropolitan Museum of Art New York zu sehen, genauso im Victoria und Albert Museum in London, sie werden im Art Museum in Moskau gezeigt, überall in Italien sowieso. Elio Ciol ist einer der ganz großen der Fotokunst. 1929 in Casarsa in Friaul geboren hat er sein Leben der künstlerischen Fotografie gewidmet und feiert nach wie vor Erfolge rund um die Welt. Wir durften ihn dieser Tage persönlich kennenlernen! 

Ein freundlicher, alter Herr öffnet uns die Tür seines Hauses in Casarsa. Es ist Elio Ciol. Er wohnt nun mit 90 Jahren wieder in seinem Geburtsort. Unsere Winzerfreundin Fabiola Ferrin hat uns zu ihm begleitet. Sie bringt ihm die Fotografien zurück, die sie in der Azienda Ferrin ausstellen durfte. Denn Elio Ciol, dessen Arbeiten rund um die Welt in Museen und Galerien gezeigt werden, ist trotz seines internationalen Ruhms  auch offen für kleine Ausstellungen in seiner Heimat Friaul. Sein Fotoarchiv im Haus in Casarsa ist penibel sortiert, nach Jahren, Orten, Themen. Mit jeder Mappe, die er öffnet, um sie uns zu zeigen, tut sich Geschichte auf. 

Die meisten seiner Aufnahmen sind schwarz-weiß. Landschaften seiner Heimat Friaul Julisch Venetien, aber auch anderer Regionen Italiens leben von klaren Kontrasten, so wird der Fluss Tagliamento zum vielschichtigen Ornament, die Kirchen und Felder zu neorealistischen Kompositionen. Die Ruinen von Aquileia oder die Kirchen von Assisi, alle verbinden Realismus mit magischem Charakter. Das ist bei den Aufnahmen von historischen Bauten und Landschaften in exotischen Regionen, die Ciol bereiste, wie etwa Usbekistan oder Kenia, nicht anders.

Menschen sind bei ihm faszinierende, ausdrucksstarke Protagonisten des Lebens von einst. Ciol zeigt ihre Gesichter, Falten, die Mühsal ihrer Arbeit, viele Archetypen der 1950er und 60er Jahre, egal ob einfache Bauern oder Berühmtheiten wie Pier Paolo Pasolini oder der Dichter-Priester Padre Maria  Turoldo.  Die Geschichte lebt allerdings auch in Farbaufnahmen, zum Beispiel jenen, die Ciol 1985 in Leningrad von Proben für eine Militärparade gemacht hat. Oder in den Bildern von den Engeln der Fresken des Rokoko-Malers Gianbattista Tiepolo in Udine.

Forellenzucht ‚Le Gru‘ in Camino al Tagliamento

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Reines, sauerstoffreiches Wasser – so präsentiert sich das Flüsschen Varmo, das auch unseren  gleichnamigen friulanischen Wohnort durchfließt, klar wie alle den Grundwasserquellen (Risorgive) der Gegend entspringenden Gewässer. Ideale Voraussetzungen also für das Züchten von Forellen. Die Azienda Agricola ‚Le Gru‘ in Camino al Tagliamento tut das seit 1966. „Kommt doch, ich zeige Euch alles!“, hatte uns Ugo Ongaretto, der eines der Häupter dieses Betriebes ist, eingeladen. Also machen wir uns mit viel Neugierde auf nach Camino in den Ortsteil Comugnis.  

Forellen mit weißem Fleisch und auch Lachsforellen werden hier gezüchtet. Detailverkauf gibt es nicht, die Fische werden an Betriebe geliefert, die sie verarbeiten oder an Restaurants und auch an Sportfischereien in ganz Italien.

Das Leben der Forellen beginnt in Becken in einer Halle. „Die Forelleneier kaufen wir ein, ab dann wachsen die Fische erst hier herinnen. Gefüttert wird zu exakten Uhrzeiten, entsprechend dem Alter. Hunger hätten die immer“, schmunzelt Ugo. Ab einer bestimmten Größe kommen sie in die riesigen Becken im Freien. Hohe Metallstangen halten die über die Anlagen gespannten Netze, die verhindern, dass hungrige Möwen oder Reiher sich bedienen. Große, runde Sprüher reichern das Wasser zusätzlich mit Sauerstoff an, das ausschließlich natürliche Futter für die Fische wird automatisch verteilt. Wir wandern mit Ugo von Becken zu Becken, von denen, wo sich Forellen von ein paar Dekagramm tummeln bis zu denen, wo riesige Exemplare von mehr als 1,5 kg schwimmen

Grado ist einer von 111 Orten in FVG Lesung im Hotel Marea

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Nach einem glühend heißen Tag ein Sommerabend wie im Bilderbuch:

Lesung Nr. 15 in der Reihe unserer Lesungen aus „111 Orten in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss“ findet auf der schönsten Terrasse von Grado statt, der des Hotel Ristorante Marea, direkt an der Promenade. Kann es einen schöneren Rahmen am Meer geben? Wohl kaum! Ein großes Danke an Luisa Tomasini, der Marea-Chefin! Doch diese Lesung war auch aus anderen Gründen etwas Besonderes: wir haben unser Buch sowohl auf deutsch als auch auf italienisch präsentiert. Und danach gab’s für die Gäste unseren eigenen Wein „Varmino“ zum Probieren.

Bürgermeister von beliebten Urlaubsorten haben in der Hochsaison natürlich eine Menge zu tun. Und so freut es uns umso mehr, dass sich der Bürgermeister von Grado Dario Raugna Zeit genommen hat, zu unserer Lesung zu kommen, gemeinsam mit seiner Gattin.

„111 Orte in Friaul…“ in Salzburg. Ein ganz besonderer Abend !

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles

Es ist fast ein bisschen unwirklich, wenn ein Buch in dem großartigen und edlen Rahmen des berühmten Marmorsaales im Schloss Mirabell in Salzburg vorgestellt werden kann. Mit unseren „111 Orten in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss“ ist das möglich, dank der Einladung des Präsidenten der Salzburg-Friulanischen Gesellschaft Eduard Mainoni, der auch Honorarkonsul Italiens ist. Es ist ein ganz besonderer Abend, der dem Ambiente durchaus angemessen ist. Auch, weil unsere Winzerfreunde Paolo und Fabiola Ferrin sowie Roberto und Raffaella Komjanc und ihr Sohn Mosè mit ihren herausragenden Weinen eine zusätzliche Attraktion bieten.

Es ist fast ein bisschen unwirklich, wenn ein Buch in dem großartigen und edlen Rahmen des berühmten Marmorsaales im Schloss Mirabell in Salzburg vorgestellt werden kann. Mit unseren „111 Orten in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss“ ist das möglich, dank der Einladung des Präsidenten der Salzburg-Friulanischen Gesellschaft Eduard Mainoni, der auch Honorarkonsul Italiens ist. Es ist ein ganz besonderer Abend, der dem Ambiente durchaus angemessen ist. Auch, weil unsere Winzerfreunde Paolo und Fabiola Ferrin sowie Roberto und Raffaella Komjanc und ihr Sohn Mosè mit ihren herausragenden Weinen eine zusätzliche Attraktion bieten. Zur Lesung kommt auch Redakteurin Mariella Treml mit einem Kamerateam, um für ‚Salzburg heute‘ eine Story zu machen. 16 der 111 Orte in Friaul haben wir ausgewählt und dem Publikum darüber erzählt und aus dem Buch vorgelesen. Der abschließende Applaus ist lang und herzlich. Danke an Konsul Mainoni für die Einladung zur Lesung.