„Friaul erleben“ im ORF-RadioCafe in Wien

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen

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„Wie schön, dass Ihr gekommen seid !“ Für diesen Satz war enorm viel Gelegenheit bei der Präsentation Freitag abend im ORF-RadioCafè in Wien. Denn Freunde, Kollegen, Ex-Kollegen und Bekannte sind so zahlreich gekommen, dass das RadioCafè aus allen Nähten geplatzt ist. Auch Freunde aus dem Friaul sind extra zu der Präsentation nach Wien gefahren: Roberto Komjanc, seine Frau Raffaella und ihr 7jähriger Sohn Mosè, die Winzerfamilie aus der Gegend von San Floriano del Collio.

Gerda Schaffelhofer, Geschäftsführerin des Styria-Buchverlages, wies in ihrer Begrüßung und dem Lob für unser Buch besonders auch auf jenen Satz hin, in dem wir über das bisschen Mehr an Langsamkeit in unserem friulanischen Leben schreiben, das zum Genuss fähig macht. Das Gefühl dafür wollen wir an unsere Leser weitergeben.

Es wurde ein wirklich besonderer Abend, denn Adi Hirschal, beliebter Schauspieler und Theaterintendant, las aus unserem Buch mit Verve und Begeisterung. Und mit viel eigener Kenntnis über Land und Leute. Er war ja schon bei uns in Varmo, kennt San Floriano del Collio gut und mag auch den Fischerort Marano Lagunare, wo er demnächst mit Erika Pluhar einen Film drehen wird. Aber wie spricht man den Namen Komjanc aus? Ist ja nicht so einfach, wenn sich dieser slowenische Name unserer Freunde unter die im Kapitel über den Wein eingestreuten italienischen Worte mischt. Adi Hirschals charmantes Bemühen um die korrekte Aussprache bekam präzise Unterstützung: Der 7jährige Mosè Komjanc hat es ihm ordentlich vorgesprochen und dafür begeisterten Applaus des Publikums bekommen. Komjanz – das c am Ende wird wie ein z gesprochen! Jetzt hat sich der Name unserer Winzerfreunde wohl allen eingeprägt – zurecht, denn ihre Weine haben dann nach der Lesung bei einer feinen Degustation, begleitet von Salami und Käse, die Gäste sehr erfreut. Da werden wohl viele im Zuge ihrer nächsten Friaul-Reise bei Roberto, Raffaella und Mosè Komjanc in Giasbana bei San Floriano del Collio direkt vorbeischauen, um Friulano, Malvasia, Merlot, Picolit u.v.m. zu holen.

„Friaul erleben“ bei Moser in Graz

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen

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„Wir waren gestern noch im Friaul!“ „Wir fahren morgen nach Grado, da nehmen wir Ihr neues Buch wie das erste wieder als Anregung für Ausflüge mit.“ So und ähnlich haben uns viele der Gäste bei der Lesung gestern Abend in der Buchhandlung Moser in Graz angesprochen. Wie schön, wenn wir unsere Liebe zum Friaul vermitteln können! Franz Kriutz und sein Team der Buchhandlung Moser haben einen auch für uns sehr interessanten Abend ermöglicht. Denn das Kennenlernen unserer Leser ist immer eine Bereicherung. Es plauderte sich auch fein nach der Lesung bei etlichen Gläschen des von uns mitgebrachten friulanischen Weines von Pietro Pittaro. Der Refosco, der Friulano und der „Valzer in Rosa“ haben großen Anklang gefunden. An die 70 Besucher waren gekommen, trotz der Tatsache dass es der erste wirklich schanigartenverdächtige Frühlingsabend in Graz war. Friaul ist also auch in der Steiermark ein beliebtes Reiseziel!

„Friaul erleben“ bei Heyn in Klagenfurt

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen

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„Wir sind schon mit Ihrem ersten Buch durch Friaul gefahren, das wird jetzt mit Ihrem neuen „Friaul erleben“ bestimmt wieder sehr interessant“. Diesen Satz haben wir gestern Abend von vielen Gästen gehört, die zur Präsentation in die Buchhandlung Heyn Klagenfurt gekommen waren. Helmut Zechner und sein Team haben in bewährter Weise diese Lesung ermöglicht. Friulanische Freunde sind extra nach Klagenfurt gekommen: „Unser“ Bürgermeister Sergio Michelin aus Varmo mit seiner Tochter Sabrina und das Winzerehepaar Paolo Ferrin und Fabiola. Mehr als 100 Gäste haben sich in der Buchhandlung gedrängt! Für uns wie für Helmut Zechner eine besondere Freude. Und sogar Landesrat Wolfgang Waldner hat kurz vorbeigeschaut. Friaul in Text und Bild, das hat unserem Publikum offenbar viel Spaß gemacht, schließen wir aus den Reaktionen. Eine besonders feine Abrundung der Veranstaltung: die von Helmut Zechner höchstpersönlich gekochte, köstliche Fischsuppe und die Weine, die Paolo und Fabiola Ferrin zur Degustation angeboten haben. Sie hatten auch wunderbare Salami vom Fleischhauer Valentino Zanin aus Camino al Tagliamento mitgebracht. Zum Ausklang des Abends gab’s dann noch ein Bier mit den friulanischen Freunden; für Paolo Kaffee, denn er hatte dann ja noch alle vier wieder heim ins Friaul zu chauffieren.

Buona Pasqua – aber ziemlich nass !

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch

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Es hat die ganze Nacht wie aus Kannen geschüttet und es schüttet weiter! Am Morgen des Ostersonntages steht in unserem Garten beim Steintisch das Wasser. Betreten des Gartens, der einer Sumpflandschaft gleicht, nur mit Gummistiefeln möglich. Das einzige, was österlich wirkt, sind die Märzenbecher, die den himmlischen Wassermassen trotzen. Na, heuer wird es wohl nichts werden mit dem nachmittäglichen Ostereiersuchen im Garten für die Kinder unserer Freunde. Wir beginnen zu überlegen, wo man die Schokohasen und Eier am besten in der Wohnung verstecken kann.

Zum Ostersonntagsessen sind wir bei Daniela und Rosano eingeladen. Als wir kurz nach 12 Uhr kommen, herrscht schon fröhliches Treiben. Samara, ihr Mann Ivan, seine Eltern Malia und Vanni samt Schwester Gianna, die drei Buben Samuele, Matteo und Franz’ Patenkind, der kleine Tommaso, sind schon da. Letzterer kriegt seine ersten Zähnchen und findet an diesem Mittag die Welt gar nicht so lustig. Die anderen schon. Samuele und Matteo wegen mannigfaltiger Spielmöglichkeiten, die Erwachsenen wegen des köstlichen Ostermenüs, das im Zusammenwirken von Daniela, Samara und Malia entstanden ist: Calamari-Salat, Spargel, zwei Sorten Lasagne, Lammragout mit Paprika, danach selbstgemachtes Erdbeereis und der typische Osterkuchen, die Colomba. Da wäre ein Verdauungsspaziergang genau das Richtige. Aber……richtig: es schüttet !!! Also verteilen sich die Beschäftigungen zwischen Spielen mit den Kindern, Fernsehen und Schläfchen. Wir gehen nach Hause, um Osterhase zu spielen, soll heißen: die österlichen Süßigkeiten und die Eier möglichst so zu verstecken, dass die Kinder sie nicht gleich, aber doch finden. Außerdem wird wieder unser großer Tisch für die Erwachsenen hergerichtet – mit Kleinigkeiten zum Schnabulieren.

Am späten Nachmittag – man glaubt es kaum – hört der Regen auf. Trotzdem ist der Garten als Eierversteck unverwendbar. Dann ist es soweit: Alle kommen von Rosanos und Danielas Haus herüber zu uns. Außerdem stößt noch Sara, die älteste Tochter Danielas, mit ihrem Mann Flavio sowie Töchterchen Karin und Giselas Paten-Kind Michael zu unserer fröhliche Osterrunde. Und dann heißt es: tre, due, uno – via ! Drei, zwei, eins – los ! Und die fünf Kinder (der eineinhalbjährige Tommaso mit heftiger Hilfe von Opa Rosano) stürzen los zum Oster-Eier-Suchen. Es ist natürlich „indoor“ nicht ganz so anspruchsvoll wie in unserem weitläufigen Garten, aber trotzdem sind alle eine Weile beschäftigt. Hinter den Nudelpackungen, unter der Gläser-Vitrine, hinter dem Vorhang, im großen Blechtopf…… jeder Fund wird von einem begeisterten Quietschen begleitet. Jedenfalls haben wir Erwachsenen beim Zusehen genauso viel Spaß dran ! Puhhh ! Am Ende sind alle erschöpft, aber zufrieden. Jetzt geht es den Eiern an die Schalen, Stärkung ist angesagt. Und alle sind insgesamt überzeugt davon, dass bestimmt im nächsten Jahr das Wetter am Ostersonntag wieder strahlend sonnig und warm sein und die Oster-Eier-Jagd im Garten stattfinden wird ! Übrigens: als alle heim gehen, hat es tatsächlich noch nicht wieder zu regnen begonnen!