Pordenone in Wien

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Küche, Rezepte, Weinempfehlungen aus Friaul

Die Provinz Pordenone, eine der weniger touristisch beachteten Gegenden Friauls, hat sich in Wien präsentiert – es wurde ein Abend, der den vielen Gästen jede Menge Lust auf Friaul gemacht hat. Wir waren von den Organisatoren, der Handelskammer Pordenone und der Pordenone Tourismus, eingeladen dabei zu sein und über unsere persönliche Beziehung zu der Provinz zu berichten. Was uns natürlich eine große Freude war.

Pordenone, im Nordwesten Friaul gelegen, hat in jeder Hinsicht viele Highlights zu bieten: Die historisch interessanten Orte, die Vielfalt der Natur zwischen den Friulanischen Dolomiten und der Ebene, die Genüsse der friulanischen Küche, der ausgezeichnete Wein. All das wurde im Wiener Museumsquartier präsentiert, in der Ovalhalle haben sowohl der Präsident der Handelskammer Pordenone Giovanni Pavan, der Präsident des Pordenone Turismo Sergio Lucchetta und der Chef der Tourismusorganisation „MontagnaLeader“ Giuseppe Damiani die Gäste begrüßt. Unter den Honoratioren auch der italienische Botschafter in Wien Giorgio Marrapodi. Die Organisation der Veranstaltung lag in den Händen des in Sachen Wein-Events bewährten Wolfgang Obermaier.

Winzer des Consorzio der Weinregion Grave und andere Produzenten boten Degustationen an. Wir waren eingeladen, in einer eigenen Präsentation unseren Blickwinkel auf die Region zu schildern, so wie wir ihn auch in unseren Büchern „Unser Friaul“ und „Friaul erleben“ in einigen Kapiteln festgehalten haben. Eine geführte Weindegustation, bei der die Sommeliere Beatrix Barzala sechs Weine beschrieb, durften wir einige jener Rezepte ergänzen, die gut zu diesen Weinen passen – Rezepte, die wir in unserem Kochbuch „Unsere Friaul-Rezepte“ festgehalten haben.

a1 a2 a3 a4 a5 a6 a7 a8 a9 a10 a11 a12 a13 a14 a15 a16 a17 a18 a19 a20 a21 a21a a22 a23 a24 a25 a26 a27 a28 a29

Ein Abend, bei dem viele Interessierte – Journalisten, Reiseveranstalter, Weinexperten und auch private Friaul-Fans – ihr Wissen und ihren Blickwinkel auf die Provinz Pordenone erfolgreich erweitert haben. Und das ORF-Team der „Seitenblicke“ mit Redakteurin Alex Hesse hat bei dem Event gedreht, in den nächsten Tagen wird ein Seitenblicke-Beitrag auf Sendung gehen.

Herbstfrüchte zum Genießen

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch, Küche, Rezepte

Auch wenn das nasse Wetter sogar Friaul fest im Griff hat, gibt es doch Möglichkeiten südliche Sonne zu genießen: Herbstfrüchte bringen Farbe und Vitamine in den Alltag, beim Dekorieren und beim Genießen.

Die Kakifrüchte sind im Friaul reif. Unsere eigenen Bäumchen sind noch zu klein, um eigene Früchte zu haben, aber unser Nachbar Roberto hat uns mit Kaki reichlich versorgt. Die werden nun, wenn sie schon ganz weich sind, roh gegessen – am besten über der Abwasch einfach aussaugen (natürlich die Kerne ausspucken!) Oder wir vermischen das Fruchtfleisch per Pürierstab mit Natur-Joghurt und einem kleinen Schuss Rum zu einer wunderbaren Dessertcreme.

a1 a2 a3

Orangen und Zitronen haben uns aus dem sonnigen Süden erreicht. Die Sizilianer aus Floridia bei Syrakus sind zur Festa di San Simone nach Codroipo gekommen und haben große Ladungen ihrer Bio-Orangen und Bio-Zitronen mitgebracht. So ist jetzt nicht nur frischen Orangensaft und für ausreichend Zitronensaft im Tee gesorgt, sondern auch für Salat aus frischem Fenchel und Orangen. Für den frischen Fenchel sorgt unser Garten.

a4 a5 a6

Hier das Rezept für den Fenchel-Orangen-Salat. Das findet sich übrigens auch in unserem Kochbuch „Unsere Friaul Rezepte“:

Zutaten (für vier Personen): 2 Fenchelknollen (Finocchio), 2 mittelgroße Orangen, Salz, Pfeffer, Olivenöl, etwas Fenchelgrün, eventuell 80 g gehackte Walnüsse

Zubereitung: Die Fenchelknollen der Länge nach halbieren und den Strunk herausschneiden. Dann feinblättrig schneiden. Die Orangen gut schälen (es soll möglichst nichts Weißes von der Schale auf den Früchten verbleiben) und in kleine Stückchen schneiden. Den Fenchel auf den Tellern verteilen, die Orangenstückchen oben draufgeben. (eventuell gehackte Nüsse dazugeben). Leicht salzen und pfeffern und ein gutes Olivenöl obenauf tropfen. Zuletzt kommt zur Dekoration etwas Fenchelgrün auf die Mitte jedes Tellers.

Reif sind jetzt auch die Granatäpfel. Heuer trägt unser Granatapfel-Busch besonders viele Früchte. Weshalb wir ein Rezept für Granatapfel-Sirup ausprobiert haben, das wir im italienischen Fernsehen vorgeführt bekommen haben. Den fertigen Sirup kann man mit prickelndem Mineralwasser vermischen. Köstlich! Und besonders gesund! Denn Granatapfelsaft hat besonders viel Vitamin C und wirkt gut gegen Husten. Ein Stamperl pur am Abend soll Wunder wirken.

a7 a9 a11 a10 a12 a8

Und so wird der Granatapfel-Sirup gemacht: Zutaten (für etwa 1 Liter): 1 kg ausgelöste Granatapfel-Kerne, 800 g Zucker.

Zubereitung: Die Granatäpfel zerlegen und die Kerne auslösen, möglichst ohne die weißen Häutchen dazwischen, die sind nämlich bitter. Mit 400 g Zucker in einem Topf vermischen und 24 Stunden stehen lassen. Da löst sich schon viel Saft. Trotzdem die Kerne noch portionsweise in ein Geschirrtuch geben, dieses fest zudrehen und so die Kerne weiter auspressen. Den so entstandenen Saft mit weiteren 400 g Zucker vermischen, aufkochen und kochend in eine Flasche füllen. Diese sofort verschließen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Friaul zu Gast im Balance Pörtschach

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen, Küche, Rezepte

a1 a2 a7 a5 a9 a31

Ein Tag am Wörthersee wie im Bilderbuch! Die Sonne strahlt, es ist spätsommerlich warm! Dazu ein Friaul-Abend wie im Bilderbuch! Andrea Grossmann, als Chefin des Balance-Hotels in Pörtschach ebenso bekannt und beliebt wie als Köchin, hatte gemeinsam mit Styriabooks-Verlagschefin Gerda Schaffelhofer die Idee zu diesem Abend geboren. Dann hatten wir gemeinsam mit Andrea Grossmann und ihrem Mann Karl die Details ausgearbeitet und organisiert. Das Ergebnis war ein in jeder Hinsicht gelungenes Friaul-Fest.

Unsere Winzerfreunde Roberto und Raffaella Komjanc mit ihrem Sohn Mosè aus San Floriano del Collio, Paolo Rodaro und Lara Boldarino aus Spessa di Cividale sowie Paolo und Fabiola Ferrin aus Camino al Tagliamento kamen extra aus dem Friaul angereist, um den Gästen gleich zu Beginn des Abends ihre Weine zur Degustation anzubieten. Und fanden sofort heftigen Zuspruch. Desgleichen tat Fleischhauer Valentino Zanin aus Camino al Tagliamento, der seine Salame, Salsicce und Prosciutti mitgebracht hatte. Die Winzer ihrerseits wieder erfreuten sich auch an einem Schluck des von ihnen heiß geliebten österreichischen Bieres.

a3 a38 a34 a19 a8 a10 a23 a21 a18 a24 a0 a25

Im Zuge der Begrüßung erzählten wir über Friaul und die Vielfalt der Küche, die Genüsse in vielerlei Hinsicht, von denen unser neues Kochbuch „Unsere Friaul Rezepte“ handelt. Das war am Büchertisch der Buchhandlung Heyn, den Gernot Pirolt betreute, sehr gefragt. Es ist noch immer gültig, was im 19.Jahrhundert der friulanische Dichter Ippolito Nievo schrieb: „Friuli è un piccolo compendio dell’universo! Friaul ist ein kleines Kompendium des Universums!“

Für den weiteren Verlauf des Abends hatten Andrea Grossmann und ihre fantastische Küchen-Crew ein Essen anhand einiger der Rezepte unseres Buches gezaubert. So wurde in vielen Fällen aus einfacher Hausmannskost wunderbare Haubenküche – zur Freude der zahlreichen Gäste. Und für die besonders Interessierten gab es auch ein bisschen „Schau-Kochen“.

a13 a14 a17 a30 a27a36

Styriabooks-Chefin Schaffelhofer durfte natürlich an diesem Abend nicht fehlen. Elisabeth Engstler, Moderatorin der ORF-Sendung „Frisch gekocht“ (wo im vergangenen März auch Andrea Grossmann aufkochte) war mit ihrer Tochter Amelie zu Gast. Monika Kircher, bis vor nicht allzu langer Zeit Chefin von Infineon Austria, kam mit ihrem Mann Reinhard Iro und auch mit ihrer Nachfolgerin bei Infineon, Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka mit ihrem Mann Kurt Guwak. Der Klagenfurter Geschäftsmann Georg Glasner und seine Partnerin, die Augenärztin Gabriele Unterlerchner, genossen mit zwei Freunden ebenfalls den Abend. Die Galeristin Judith Walker konnten wir mit ihrem Mann Erich und Tochter Carolin begrüßen. Cornelius Türk, Inhaber eines feinen Delikatessengeschäftes in der Wiener Schulerstrasse mit Verwandtschaft in Kärnten, war ebenfalls gekommen. Und viele, viele mehr, die sich gemeinsam mit den Hotelgästen wirklich ins Friaul versetzt fühlten.

a15 a16 a28 a20 a12 a1

Und die ORF-Kärnten Redakteurin Gundi Petschnig erkundete das Geschehen und drehte mit ihrem Kamerateam für einen Beitrag, der am kommenden Mittwoch, 1.Oktober, in der Rubrik „Dabei“ in der TV-Sendung „Kärnten Heute“ gesendet werden soll.

Friaul in der Spittaler Stadtbuchhandlung

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen, Rezepte

a1 a2 a0

Wenn die Chefin der Spittaler Stadtbuchhandlung Annegret Lackner-Spitzer zu einer Lesung einlädt, dann ist ein schöner Abend gesichert. So war es auch, als wir gestern dort unser Friaul-Kochbuch vorstellten. Schon mit den ersten beiden Büchern sind wir in den vergangenen Jahren in Spittal an der Drau auf viel Interesse gestoßen. Auch diesmal haben wir viele Friaul-Freunde dort getroffen, neue kennengelernt und manch bekanntes Gesicht wieder gesehen. Auch unser Autorenkollege Hans Messner, dessen feiner Friaul-Weinführer im Vorjahr erschienen ist und der nun an einem Buch über das Kanaltal arbeitet, ist gekommen.

a4 a3 a5 a8 a6 a7

Wein, Käse und unsere selbstgemachte Feigenmarmelade haben zusätzliche „Gusto-Facetten“ in den Abend eingebracht. Und wir freuen uns jedes Mal auf’s Neue, wenn Gäste mit unserem Buch unter dem Arm und dem Satz auf den Lippen nach Hause gehen: „Ich freu mich schon auf das Nachkochen!“

a12 a9 a11