Friaul im Warmbaderhof / Villach

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen

Es ist schon zur lieben Tradition geworden unsere Bücher auch im Zuge von Lesungen im Hotel Warmbaderhof in Villach vorzustellen. Und so las Gisela vor einem überaus interessierten Publikum im Parksalon diesmal aus unserem zuletzt erschienen „Friaul für alle Jahreszeiten“ (Verlag Johannes Heyn). Martin Plazer, Verantwortlicher für „guest relations“ im Warmbaderhof, ist immer ein Garant dafür, dass organisatorisch alles super läuft.

Krippen-Wochenende in Ebensee

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen, Tipps

Krippen von Neapel bis Ebensee – eine ganz breite geografische Palette spannte sich ein Wochenende lang für uns auf. Wir durften erst am Freitag Abend im Museum in Ebensee auf Einladung von Museumsleiter Franz Gillesberger einen Vortrag über die süditalienische Krippenkunst von Neapel halten. Samstag und Sonntag zeigten uns dann Franz Gillesberger und seine Frau Renate viele Beispiele der Ebenseer Krippen. Wie spannend ist es, Parallelen und Unterschiede zu beobachten zwischen den Krippen in Neapel, die ja von Adel und Bürgertum im 18.Jahrhundert zur Blüte gebracht wurden, und jenen in Ebensee, die seit dem 19.Jahrhundert bestimmt sind von ländlicher Schnitzkunst. Was für ein abwechslungsreiches Wochenende!



 

 

 

 

Friaul in Kötschach-Mauthen:
Netzwerken für Alpe-Adria

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen

Sie sind weit über Kärnten hinaus bekannt für ihr Engagement im Alpe-Adria-Raum: Iris und Andreas Lanner, die Herausgeber des Magazins „Meine Freizeit“, haben in Kötschach-Mauthen wieder einmal einen erfolgreichen Abend organisiert, bei dem wir unser Buch „Friaul für alle Jahreszeiten“ vorstellen durften. Mit dabei war das friulanische Winzerehepaar Paolo und Fabiola Ferrin aus Camino al Tagliamento / Friaul sowie Peter Burian, der auf seinem Weingut Col di Stella bei Vittorio Veneto feinen Prosecco erzeugt. Ort der genussreichen Handlung war das Hotel Restaurant Erlenhof der Familie Guggenberger.

Friaul in Bayreuth: Schon
Richard Wagner liebte Italien

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Das waren unsere Lesungen, Menschen

Etwa 700 km trennen Friaul Julisch Venetien von Bayreuth, der Richard-Wagner-Stadt mit den berühmten Festspielen im nordbayrischen Franken. Doch auch dort finden sich Fans unserer friulanischen „Zweitheimat“ …. und solche, die es werden wollen. Die Deutsch-italienische Gesellschaft hatte uns eingeladen, Friaul und unser Buch „Friaul für alle Jahreszeiten“ zu präsentieren. Gerne sind wir nach Bayreuth gefahren und sind gleich mehrfach beim ersten Stadtrundgang Statuen von Wagner und seinem Hund Russ begegnet. Im Iwalewa-Haus im Herzen der Stadt erlebten dann mehr als 90 Gäste einen Friaul-Abend, der alle Stückerln spielte. Wir haben die Region, das „piccolo universo“ zwischen den Bergen und dem Meer, nach Bayreuth und in die Herzen der Zuhörer geholt.

Herman Schirmer, stellvertretendender Vorsitzender der Deutsch-italienischen Gesellschaft, ist ja oft in Friaul, weil er und seine Frau Elfi die Gegend so mögen und auch weil er für seine Landsleute immer wieder enogastronomische Köstlichkeiten mit nach Bayreuth nimmt. Deshalb wurde unser Friaul-Vortrag auch von Weinen unserer Winzerfreunde Ferrin, vom köstlichen Prosciutto Valentino Zanins, beide aus Camino al Tagliamento, und auch von Baccala begleitet, den Christian Zoratto in Codroipo auf traditionelle Weise weichhämmert. Catia Lomer, die Vorsitzende der Gesellschaft, und Elmar Schmid, auch er ist Stellvertretender Vorsitzender wir Schirmer, kümmerten sich auch um die Gäste, die sich allesamt gerne virtuell in den Süden entführen ließen. Schließlich liebte ja auch Richard Wagner Italien. So durfte auch Musik nicht fehlen, allerdings keine wagnerische, sondern italienische, wofür Ciprian Odoi am Klavier und die Sängerin Iris Meyer sorgten.

Solcherart auf Bayreuth und Musik eingestimmt schlüpften wir am Tag nach der Präsentation in die Rolle von Touristen. Herman Schirmer und seine Elfi zeigten uns das wunderbare Markgräfliche Opernhaus, eines der wenigen erhaltenen Barocktheater aus dem 18.Jahrhundert, weiters die Klaviermanufaktur Steingraeber und nicht weit entfernt das Brauhaus Mann (eine wirklich noch ganz urtümliche Gastwirtschaft).

Natürlich musste auch ein Blick auf und in das Festspielhaus am Grünen Hügel geworfen werden mit seiner riesigen Bühne und dem seltsam angeordneten Orchestergraben, ganz im Zeichen der Optimierung der Akustik. Wagners Wohnhaus in Bayreuth, die Villa Wahnfried, ist – egal ob man nun Wagner-Fan ist oder nicht – ein hochinformatives Museum, zu dem auch das Haus Siegfried Wagners gehört, in dem die Beziehungen der Familie Wagner zum Nationalsozialismus penibel aufgearbeitet sind. Im Park der Villa Wahnfried sind Richard Wagner und seine Frau Cosima (eine Tochter von Franz Liszt) begraben. Die Steinplatte, die die Gruft abschließt, ist unbeschriftet. Doch auf einem kleinen Steinschild gleich daneben steht zu lesen, dass hier auch Wagners Hund, ein Neufundländer namens Russ, begraben ist.