Rund um die Wachau

Entdeckungen beiderseits der Donau

Sie hat es wieder getan

Geschrieben von Franz Hlavac. Geposted in Über uns geschrieben

Woche.Klgft

Die gebürtige Klagenfurterin und Polit-Journalistin ist wieder unter die Autoren gegangen und hat mit ihrem Partner Franz Hlavac ein neues Friaul-Buch verfasst und der WOCHE einen kleinen Einblick in das Seelenleben des Italien-Fans gegeben. WOCHE: Ihr erstes Friaul-Buch wurde zum Bestseller – war das auch Motivation genug, erneut unter die Autoren zu gehen? GISELA HOPFMÜLLER: Natürlich motiviert der Erfolg, aber die Hauptmotivation ist, dass wir so viel Neues und Schönes entdecken, über das sich zu erzählen sehr lohnt. Die Schönheit Friauls – wie würden Sie diese in wenigen Worten beschreiben? Die Schönheit Friauls: die Vielfalt der Landschaft und der Kultur zwischen Bergen und Meer, die Freundschaft der Menschen, die Sonne, einfach die Genüsse für Leib und Seele. Glauben Sie, dass Touristen zutreffender und lebendiger über das Leben und Eigenheiten der fremden Länder berichten können als Einheimische? Touristen-Einheimische: Wir fühlen uns nicht mehr ganz als Touristen, wir gehören schon ein bisschen dazu nach elf Jahren Zweitwohnsitz. Jedenfalls sieht man so vieles intensiver als wenn man ein Einheimischer ist. Bereits in Ihrem ersten Friaul-Buch räumen Sie authentischen Begegnungen mit Land und Leuten viel Platz ein. Gibt es eine Begegnung in Ihrem neuen Buch, die bei Ihnen besondere Spuren hinterlassen hat? Begegnung- Spuren: Ja! Mein Mann durfte im Vorjahr Taufpate eines Enkels unserer Freunde Asquini werden und ich Firmpatin eines anderen Enkels! Eine wirkliche Aufnahme in die Familie. Wunderschön! Und seit dem ersten Buch haben wir auch viele neue Freunde gefunden. Gibt es den Wunsch ein drittes Buch zu verfassen? Wenn unser Verlag mag – wir haben Lust und Ideen. Könnten Sie sich vorstellen, Österreich ganz den Rücken zu kehren und nach Italien zu ziehen? Nein, das wechseln zwischen unserer Österreichischen Welt und unserer friulanischen ist sehr spannend. Sie als Politexpertin: Wie zufrieden sind Sie mit dem Ausgang der Kärntner Landtagswahl? Der Wahlausgang macht mich sehr froh.

Buona Pasqua – aber ziemlich nass !

Geschrieben von Gisela & Franz. Geposted in Aktuelles, Friaul-Tagebuch

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Es hat die ganze Nacht wie aus Kannen geschüttet und es schüttet weiter! Am Morgen des Ostersonntages steht in unserem Garten beim Steintisch das Wasser. Betreten des Gartens, der einer Sumpflandschaft gleicht, nur mit Gummistiefeln möglich. Das einzige, was österlich wirkt, sind die Märzenbecher, die den himmlischen Wassermassen trotzen. Na, heuer wird es wohl nichts werden mit dem nachmittäglichen Ostereiersuchen im Garten für die Kinder unserer Freunde. Wir beginnen zu überlegen, wo man die Schokohasen und Eier am besten in der Wohnung verstecken kann.

Zum Ostersonntagsessen sind wir bei Daniela und Rosano eingeladen. Als wir kurz nach 12 Uhr kommen, herrscht schon fröhliches Treiben. Samara, ihr Mann Ivan, seine Eltern Malia und Vanni samt Schwester Gianna, die drei Buben Samuele, Matteo und Franz’ Patenkind, der kleine Tommaso, sind schon da. Letzterer kriegt seine ersten Zähnchen und findet an diesem Mittag die Welt gar nicht so lustig. Die anderen schon. Samuele und Matteo wegen mannigfaltiger Spielmöglichkeiten, die Erwachsenen wegen des köstlichen Ostermenüs, das im Zusammenwirken von Daniela, Samara und Malia entstanden ist: Calamari-Salat, Spargel, zwei Sorten Lasagne, Lammragout mit Paprika, danach selbstgemachtes Erdbeereis und der typische Osterkuchen, die Colomba. Da wäre ein Verdauungsspaziergang genau das Richtige. Aber……richtig: es schüttet !!! Also verteilen sich die Beschäftigungen zwischen Spielen mit den Kindern, Fernsehen und Schläfchen. Wir gehen nach Hause, um Osterhase zu spielen, soll heißen: die österlichen Süßigkeiten und die Eier möglichst so zu verstecken, dass die Kinder sie nicht gleich, aber doch finden. Außerdem wird wieder unser großer Tisch für die Erwachsenen hergerichtet – mit Kleinigkeiten zum Schnabulieren.

Am späten Nachmittag – man glaubt es kaum – hört der Regen auf. Trotzdem ist der Garten als Eierversteck unverwendbar. Dann ist es soweit: Alle kommen von Rosanos und Danielas Haus herüber zu uns. Außerdem stößt noch Sara, die älteste Tochter Danielas, mit ihrem Mann Flavio sowie Töchterchen Karin und Giselas Paten-Kind Michael zu unserer fröhliche Osterrunde. Und dann heißt es: tre, due, uno – via ! Drei, zwei, eins – los ! Und die fünf Kinder (der eineinhalbjährige Tommaso mit heftiger Hilfe von Opa Rosano) stürzen los zum Oster-Eier-Suchen. Es ist natürlich „indoor“ nicht ganz so anspruchsvoll wie in unserem weitläufigen Garten, aber trotzdem sind alle eine Weile beschäftigt. Hinter den Nudelpackungen, unter der Gläser-Vitrine, hinter dem Vorhang, im großen Blechtopf…… jeder Fund wird von einem begeisterten Quietschen begleitet. Jedenfalls haben wir Erwachsenen beim Zusehen genauso viel Spaß dran ! Puhhh ! Am Ende sind alle erschöpft, aber zufrieden. Jetzt geht es den Eiern an die Schalen, Stärkung ist angesagt. Und alle sind insgesamt überzeugt davon, dass bestimmt im nächsten Jahr das Wetter am Ostersonntag wieder strahlend sonnig und warm sein und die Oster-Eier-Jagd im Garten stattfinden wird ! Übrigens: als alle heim gehen, hat es tatsächlich noch nicht wieder zu regnen begonnen!

Adresse

  • ARGE Hopfmüller-Hlavac
    Deublergasse 37
    A-1210 Wien

Kontakt

Gisela Hopfmüller

Franz Hlavac

  • +43 664 281 80 18

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